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Schuldenkrise Steinbrück fordert Marshall-Plan für Griechenland

Die Erwartungen an den Euro-Sondergipfel sind hoch: Ex-Finanzminister Peer Steinbrück fordert jetzt massive Konjunkturhilfen für die angeschlagenen Länder - und einen drastischen Schuldenschnitt von bis zu 50 Prozent.
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Der Ex-Bundesfinanzminister Peer Steinbrück mit SPD-Chef Gabriel und dem Fraktionsvorsitzenden Steinmeier. Quelle: dapd

Der Ex-Bundesfinanzminister Peer Steinbrück mit SPD-Chef Gabriel und dem Fraktionsvorsitzenden Steinmeier.

(Foto: dapd)

Berlin Ex-Finanzminister Peer Steinbrück fordert ein umfangreiches Konjunkturprogramm für die angeschlagenen Euro-Länder. „Wir brauchen so etwas wie eine Art Marshall-Plan für einige periphere Mitgliedstaaten,“ sagte er auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit SPD-Chef Sigmar Gabriel und Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier. Die Hilfe sollte durch eine Umsatzsteuer auf Finanzgeschäfte und über den EU-Kohäsionsfonds finanziert werden.

Mit Blick auf den Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs der Eurozone an diesem Donnerstag sagte er: „Es ist wichtig, dass dieser Gipfel Beschlüsse fasst, die umfassend, kraftvoll sind.“ Die bisherig alleinige Strategie, den Schuldendienst von Staaten mit Refinanzierungsproblemen zu bedienen, sei gescheitert. „Die Infektionsgefahren für andere Länder sind größer denn je.“

Unabweisbar richtig sei die Notwendigkeit einer Umschuldung mit einem Schuldenschnitt in der Größenordnung von 40 bis 50 Prozent. Damit Banken nicht in den Strudel dieser hohen Abschreibungen gerissen werden, sollte zugleich eine Möglichkeit zur Rekapitalisierung der öffentlichen Banken aufgelegt werden, sagte Steinbrück weiter. Davon sollten auch die griechischen Banken profitieren, die besonders zu leiden hätten.

Steinbrück bekannte sich ausdrücklich zum Instrument gemeinschaftlicher Euro-Bonds.

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56 Kommentare zu "Schuldenkrise: Steinbrück fordert Marshall-Plan für Griechenland"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Eurobonds bedeuten auch Macht für jene die Haushalten können .

  • @huensche
    Ich glaube nicht, dass Steinbrück irgendwelchen ökonomischen Sachverstand hat. Das sind meineserachtens bloße Behauptungen ohne realen Hintergrund. Listen Sie doch einnmal die Reihe seiner Erfolge auf, als er noch verantwortlich politisch aktiv war. Ich kann keine erkennen. Er hat den Wahlkampf in NRW verspielt und ein sozialdemikratisches Traditionsland verspielt. Das wird seine Gründe gehabt haben.

  • ist nicht schlimm, lieber peter. später vielleicht.

  • sorry - aber habe nciht verstanden, was Sie sagen wollten

  • och, der euro hält sich doch ganz wacker - oder? - hab ich da vielleicht was übersehen. meine brötchen heute morgen: 1a mit euro bezahlt. tanken vorhin: schwuppdiwupp abgebucht von der kreditkarte. wie sollte es denn auch sonst funktionieren? nein leute: der euro wird sich halten - der ist die wucht. die frage ist: haltet ihr euch!? haltet ihr euren kopf zusammen?! werdet ihr noch hysterischer!? werdet ihr aufhören von dingen zu faseln, von denen ihr keine ahnung habt!? ich vermute nicht. und auch deshalb werde ich hier immer wieder vorbeischauen; um mich zu amüsieren!

  • Warum so viel reden? Schauen Sie sich die Gold und Silberpreise von heute an. Der Euro und der Dollar torkeln und führen zusammen ihren letzten irren Tanz vor. Das ist die Realität, die Märkte agieren und man sollte darauf hören was sie sagen.

  • nein! bloß nicht raus aus der eurozone. da können sie hier noch soviele petitionen promoten und dummes zeuch schreiben: sie nimmt niemand ernst - schon bei der letzten und vorletzten "krise" nicht - und das ist gut so.

  • huensche, hier haben Sie ihre Antwort auf "Die Mehrheit der Deutschen will raus aus der Euro Zone"

    Umfrage der WeltOnline im Mei 2010:

    52% der befragten Deutschen befuerworten Rueckkehr der DM.
    .
    Allensbach-Umfrage April 2011: 67 Prozent der Deutschen gegen Euro und EU.
    .
    Die Deutschen werden ungeduldig. Wird auch hoechste Zeit.

  • Noch n Saumagen dazu und ein Viertel Jauche: So mögen wir sie, unsere rechtsnationalen Katholengurken.

    Mit Demokratie indes kann so ein selbstgefälliges Gegrunze
    nix zu tun haben, das steht schon mal fest.

  • Herr Steinbrück hat uns schon in der Vergangenheit beschissen und jetzt will er damit weitermachen.
    Veilleicht sollte dieser Herr mal seinen Arzt wechseln oder aber die Beipackzettel lesen!!!

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