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Schulen Der Lehrermangel wird immer dramatischer

Bis 2025 fehlen mehr als 14.000 Lehrer. Die Grundschulen werden daher jede vierte Stelle nicht besetzen können, die Berufsschulen jede sechste.
06.12.2019 - 13:24 Uhr Kommentieren
Bis zum Jahr 2025 werden Prognosen der Bertelsmann-Stiftung zufolge mindestens 26 300 Lehrer an Grundschulen fehlen. Quelle: dpa
Studie: 2025 fehlen mehr als 26 000 Grundschullehrer

Bis zum Jahr 2025 werden Prognosen der Bertelsmann-Stiftung zufolge mindestens 26 300 Lehrer an Grundschulen fehlen.

(Foto: dpa)

Berlin Die Kultusminister haben ihre Prognose für den Lehrermangel erneuert - und eingeräumt, dass die Lage schlimmer ist als bisher berechnet. „Wir haben uns bei der Geburtenrate verschätzt und bei der Zuwanderung“, sagte der Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK), Hessens Minister Alexander Lorz (CDU). Bildungsexperten hatten bereits vor einiger Zeit vorgerechnet, dass die Berechnungen der KMK zu positiv waren.

Unterm Strich fehlen bis 2025 mehr als 14.000 Lehrer. Danach wird dann wieder eine Schwemme erwartet, denn in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts dürfte es pro Jahr 4500 bis 5000 mehr Bewerber als Bedarf geben. Das liegt vor allem daran, dass bis dahin die ersten Studenten ihren Abschluss erworben haben, die 2019/2020 beginnen.

Die Lage unterscheidet sich jedoch sehr nach Schularten: In den Grundschulen fehlen bis 2024 voraussichtlich jährlich mehr als 2000 Lehrer -  danach wird ein Überangebot erwartet. Anhaltende Engpässe bis 2030 kommen auf die Schulen der Sekundarstufe zu - also alle von Klasse 5 bis 10 mit Ausnahme der Gymnasien.

Auch an den Berufsschulen wird die Unterversorgung bis 2030 dauern - und gegen Ende des Prognosezeitraums sogar noch ansteigen. Im Schnitt fehlen dort jährlich 780 Lehrer - und zwar vor allem in den ostdeutschen Bundesländern.

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    Die Gymnasien hingegen können sich ihre Pädagogen größtenteils aussuchen: hier gehen die Kultusminister für das ganze kommende Jahrzehnt von einem deutlichen Überangebot von jährlich 3330 Lehrern aus. Nahezu alle Länder bemühten sich daher, überzählige Gymnasiallehrer auch in anderen Schulen einzusetzen, sagte KMK-Generalsekretär Udo Michallik. 

    Neben der reinen Kopfzahl fehlen Lehrkräfte jedoch vor allem in bestimmten Fächern : Über alle Schularten hinweg mangelt  es vor allem an Mathe-, Chemie-, Physik- und Englischlehrern. Besonders breit ist das Spektrum der Mangelfächer an den Berufsschulen: Hier werden händeringend Lehrer für Metall-, Elektro- und Fahrzeugtechnik sowie für Pflege gesucht - aber auch für allgemeinbildende Fächer wie Naturwissenschaften, Fremdsprachen und Mathematik.

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