Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Schwarzarbeiter in Deutschland

Ohne Aufenthaltsrecht: „Illegal Beschäftigte“ stammen häufig aus Ländern außerhalb der EU, die ohne Erlaubnis in Deutschland arbeiten. Unternehmer, die Ausländer illegal beschäftigen, machen sich strafbar und müssen mit Geld- oder Freiheitsstrafen rechnen.

Ohne Rechnung: „Schwarzarbeiter“ verdienen als Selbstständige Geld, ohne ein Gewerbe angemeldet zu haben oder in der Handwerksrolle eingetragen zu sein. Nicht selten beziehen sie nebenbei Sozialleistungen. Schwarzarbeiter lassen sich bar bezahlen und hinterziehen so Steuern und Abgaben. Arbeitgeber, die Schwarzarbeiter beschäftigen, handelten bisher ordnungswidrig. Sie begingen allerdings keine Straftat.

Ohne Lücke: Mit seinem Gesetzentwurf gegen Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung wollte Bundesfinanzminister Hans Eichel bestehende Gesetzeslücken schließen. Sein Entwurf sah ursprünglich vor, die Beschäftigung von Schwarzarbeitern grundsätzlich als Straftat zu werten.

Ohne Schärfe: Nach heftigen öffentlichen Diskussionen hat die rot-grüne Regierungskoalition Eichels Gesetzentwurf entschärft: Privathaushalte, die etwa ihre Putzfrau schwarz beschäftigen, sollen nun weiterhin lediglich wegen Ordnungswidrigkeit belangt werden. Unentgeltliche Nachbarschaftshilfe bleibt nach wie vor zulässig.

Startseite
Serviceangebote