Sexismus, Rassismus, Antisemitismus Wie ein Pirat seiner Partei Manieren beibringen will
Luftballon mit Parteilogo der Piraten: harte Streitkultur.
Düsseldorf Marina Weisband hatte die Gefahr kommen sehen. Beim Parteitag der Piratenpartei in Offenbach hatte sich die politische Geschäftsführerin mit einer „persönlichen Bitte“ an die Parteimitglieder gewendet. Die Piraten sollten einander zuhören, sagte sie mit Blick auf die zum Teil harte Streitkultur ihrer Partei. „Reißt euch zusammen, streitet Euch weiter, aber tut es produktiv und tut es auf einer sachlichen Ebene“, appellierte die Chef-Piratin. „Wir sind hier keine Feinde.“
Wirklich nicht? Fast fünf Monate nach Weisbands Auftritt scheint es fast so, als seien die Piraten zerstrittener als je zuvor. Mitten im größten Höhenflug der Parteigeschichte und kurz vor der wichtigen Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen macht die Partei mit internen Querelen Schlagzeilen. Die Vorwürfe, die dabei von Mitgliedern gegen Mitglieder erhoben werden, haben es in sich: Rassismus, Sexismus und Antisemitismus.
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