Sieben Milliarden Euro Steinbrück fordert Fluthilfefonds

Nicht wenige hatte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sehr bald in Gummistiefeln in den Hochwassergebieten erwartet – bisher vergebens. Der möchte nicht zum „Polittourismus“ beitragen. Dagegen fordert er Hilfsfonds.
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Peer Steinbrück fordert kräftige Hilfsfonds, um die Betroffenen der Flutkatastrophe zu unterstützen. Quelle: dpa

Peer Steinbrück fordert kräftige Hilfsfonds, um die Betroffenen der Flutkatastrophe zu unterstützen.

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BerlinSPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat für die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe einen Fluthilfefonds wie bei den Überschwemmungen 2002 gefordert. Damals sei der Fonds mit sieben Milliarden Euro ausgestattet worden, was zur Hälfte von Bund und Ländern getragen wurde, sagte Steinbrück am Montag nach einer Sitzung des Parteivorstands in Berlin. Eventuell lägen die Schäden diesmal sogar noch höher als bei der damaligen Flut.

Steinbrück forderte zudem eine „Ansage“ von Bund und Ländern an die Kommunen, dass die immensen Kosten nicht von den betroffenen Städten und Gemeinden übernommen werden müssten.

Der SPD-Kanzlerkandidat sagte zugleich, er sei bislang „sehr gezielt“ nicht in die Hochwassergebiete gereist. „Die Menschen brauchen keinen Polittourismus“, sagte er. Wenn die Betroffenen das Ärgste überstanden hätten, werde er einen Weg finden, um mit ihnen über die bestmögliche Unterstützung zu sprechen. Der SPD-Politiker hob die "bewunderungswürdige Selbstorganisation" der Bürger in den Flutgebieten hervor.

  • afp
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9 Kommentare zu "Sieben Milliarden Euro : Steinbrück fordert Fluthilfefonds"

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  • Es ist nicht die Zeit der großen, sondern die Zeit der stillen Worte.

    Viele große Persönlichkeiten spenden großzügig und bringen ihre Solidarität mit den Flutopfern zum Ausdruck.

    Was macht der Peer?
    Er will wieder das Geld der anderen verteilen und aus seinen Vortragseinnahmen rückt er nichts heraus.

  • @utering,
    ich verstehe Sie schon, man hat die Wahl zwischen Pest und Cholera. Nur muss man doch ganz klar feststellen dass CDU/CSU, von FDP rede ich gar nicht weil die eigentlich kein Normalbürger braucht, in ihrer Regierungszeit immer mit den niedrigen Arbeitslosenzahlen glänzen wollen, an dem System aber gar nicht ändern wollen. Nun stellt sich mir die Frage, was ist in Zukunft besser Frau Merkel die alles laufen lässt, oder doch SPD die wenigstens an dem jetzigen Stand Aufbesserungen machen will. Ich finde eine Steuererhöhung und Sozialbeitragserhöhung mit steigenden Löhnen besser als den Ausbau der Niedriglohnjobs durch CDU/CSU. Alleine schon eine Einführung der Bürgerversicherung für das Krankenkassensystem ist es mir Wert die SPD zu wählen. Wo gibt es sowas weltweit, dass Ärzte besser für gleiche Leistungen (PKV) besser bezahlt werden, und Versicherte dadurch bevorzugt behandelt werden. Deutschlandausverkäufer sind doch alle etablierten Parteien. Deutschland hat überall still zu halten.

  • Wie stets - Katastrophen werden genutzt, um sich für eine anstehende Wahl zu profilieren.

    Wären sie nur so schnell nach der letzten Flutkatastrophe bei der Sache gewesen und hätten Geld für den Hochwasser-Schutz eingefordert. Nein, lieber den EURO retten und dafür Steuergelder verprassen und Schulden generieren, staat die nötige Infrastruktur im eigenen Land zu verbessern. Die 600 Millionen verschwendeter Steuergelder für eine Drohnen-Spielzeug, das nicht mal in Eigenregie kontrolliert werden, wären jetzt ein hilfreicher Rückhalt im Staatsäckel. Wenn die Verbrennung derartiger Steuergelder keine Strafe nach sich zieht, sollten wenigstens die geforderten Hilfsfonds aus den Privatschatullen der Politiker gefüllt werden, denn die haben es versäumt, rechtzeitig Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Die Deiche an den Küsten müßten auch längst erhöht werden, denn es braucht Jahre bis sie sich festigen nach einer Erhöhung, aber auch hier wird wohl auf das nächste Jahrhunderthochwasser gewartet. Das hierfür kein Geld zur Verfügung steht, mag der Bürger kaum glauben, angesichts der jährlich wiederkehrenden Steuergeldverschwendungen für Flughäfen, Bahnhöfe, Philharmonien, Drohnen, EUR-Rettung, etc.

  • Wechsel 2013:
    Wovon träumen Sie denn? Hat die SPD vielleicht etwas an den ungerechten und überflüssigen Sozialgesetzen geändert? Warum hat sie Millionen Wählerstimmen verloren und kommt im Bund nicht mehr auf die Beine? Kein früherer Stammwähler kehrt zurück solange es keine neuen Antworten und keine neuen Köpfe gibt. Außerdem will ich keine Deutschlandausverkäufer, keine Steuererhöher und keine Solzialbeitragserhöher. Und schon gar nicht eine Wirzfigur in der Führung. Warum hat die SPD die Aufgabe einer harten Opposition aufgegeben und für alle den Euro- und EU-Murks gestimmt? Die SPD hat längst die Realität verloren. Das alles sage ich Ihnen als früherer SPD-Wähler, als die Partei noch für die Arbeitnehmer, Rentner und Schwachen stand. Leider hat sich diese SPD selbst enthauptet.

  • Das Geld des Afghanistankriegs könnte man gut für die Flutopfer einsetzen. Das wäre zumindest sinnvoll. Auch beim Drohnendeal bleibt doch sicher noch etwas übrig. Da braucht es keinen Fond und auch keinen Arbeitskreis.

  • Getragen wird solch ein Fonds nicht von Bund und Ländern sondern von den Steuerzahlern. Daher ist in jedem (!) Einzelfall zu prüfen, warum keine entsprechende Versicherung abgeschlossen wurde. Ferner soll es auch Leute geben, die bewußt im Risikogebiet gebaut haben, weil Flußnähe ja so toll romantisch ist - die meiste Zeit jedenfalls.

  • Voraussage:
    Herr Steinbrück schlägt mindestens 7 Milliarden Hilfsfond vor.
    Frau Merkel erwidert mit mehr als 7 Milliarden.
    Genau wie das aufspringen auf Mietpreisbremse.
    Diese Frau Merkel macht nur soviel, um besser als SPD zu sein.
    Langsam wird diese Scheibchenweise Politik von CDU langweilig. Regieren nur zum Machterhalt ohne nutzen fürs eigene Wählervolk. Man kommt sich recht verarscht vor.
    Dann besser klare Kante wie Herr Steinbrück.
    Nur mit SPD wird es Änderungen geben.
    CDU/CSU stehen für Stillstand und weiter so.

  • Ist doch klar warum Steinbrück diesmal nicht in ein Fettnäpfchen getreten ist - er ist in einen Talktopf gesprungen. Böse Zungen sagen, dass der eigentliche Grund seiner Verweigerung darin liege, dass alle Sofas nass und der Eierlikör verdorben sei. Ausserdem haben die Flutopfer mehrheitlich Wein , der deutlich unter 5€ kostet...

  • Spät aber doch: Stimmenfang mit der Not von Mio. Menschen. Pfui! Steinbrück gehe selbst nach Deggendorf, pack aktiv mit an! Hilf den Menschen: heute würde NUR NOCH DIESE DIREKTE HILFE, DIESER DIREKTE PERSÖNLICHE (!) EINSATZ vor Ort überzeugen.

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