Sigmar Gabriel „Ich schaufle mir mein eigenes Grab“

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„Der schönste Job meines Lebens“

In der Fraktion hoffen sie, Gabriel, der Architekt der Groko 2013, habe kapiert, dass seine große Zeit vorbei sei. Aber ist das wirklich so? Gabriel, der brave Hinterbänkler? Wie eine Abschiedstournee wirken seine Auftritte in Niedersachsen, wo SPD-Ministerpräsident Stephan Weil am Sonntag eine überraschende Titelverteidigung winkt, keineswegs.

Er wird beobachten, was Andrea Nahles (die er lobt) an der Fraktionsspitze macht. Was aus dem angeschlagenen Schulz wird, den er bei seinen jüngsten Auftritten mit keinem Wort erwähnt.

Am Montag fliegt Gabriel noch mal zum EU-Außenministertreffen nach Luxemburg. Andere Auslandsreisen sind in Planung, bis Jamaika die Regierungsgeschäfte übernimmt. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), der Bundestagspräsident wird, knallt er noch vor den Latz, die CDU wolle das Auswärtige Amt „plündern“ und in der Europapolitik entmachten. Ein kostenloser Tipp für Cem Özdemir, sich nicht über den Tisch ziehen zu lassen.

Nach dem Kaffeekränzchen in Hannover taucht Gabriel in Einbeck auf. Südniedersachsen, „Hotel Panorama“, Publikum 60 plus, viel weißes Haar. Dort schließt sich für ihn gewissermaßen ein Kreis. Als junger Mann arbeitete er als Bierkutscher bei der ortsansässigen Brauerei, übrigens die älteste in Deutschland.

Fast jeder Sozialdemokrat hat von Gabriel schon mal die Geschichte erzählt bekommen, wie er als Fahrer täglich ein „Deputat“ von sechs Flaschen Bier bekam. „Der schönste Job meines Lebens“, sagt er auch jetzt. „Ich hab' da nur aus gesundheitlichen Gründen aufgehört.“

Und in der SPD, „isch over“ für Siggi? Einem Jungsozialisten rät er, den alten Hasen zu widersprechen, mutig zu sein, den Laden aufzumischen. Wie er sich da so reden hört, sagt Gabriel grinsend: „Ich schaufle mir mein eigenes Grab.“ Um spöttisch nachzuschieben: „Das ist auch schon ausgehoben.“ Aber wer weiß, bis zur Beerdigung seiner politischen Laufbahn könnte noch einiges passieren.

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7 Kommentare zu "Sigmar Gabriel: „Ich schaufle mir mein eigenes Grab“"

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  • Herr Josef Monschau - 13.10.2017, 12:20 Uhr

    Richtig, hat was mit Verhalten zu tun.
    Als Politiker und Minister sollte man sich besser im Griff haben und nicht zu Beschimpfungen hinreißen lassen. Die Verallgemeinerungen dieser Beschimpfungen haben dann der SPD mit den Garaus gemacht.

    Ja, Proleten, Dumme sind unter uns, genauso linke ideologische und weltfremde Spinner, ebenso wie rechte und linke Extremisten, nicht zu7 vergessen die schnell zunehmende Zahl der islamistischen Extremisten (mittlerweile sind über 10.000 Gefährder bekannt, wie viele unerkannt sind, weiß keiner). Dank unserer linken über die Maßen unangemessenen linken Politik werden wir in 5-10 Jahren ordentlich Terror auf unseren Strassen haben, da wird die volle Pracht und Blüte unserer Bereicherer aufgehen. Nur wenige von denen sind integrierbar und wollen dies auch. Rausgeschmissen werden noch nicht mal Straftäter.
    Das ist skandalös und ein bürgerfeindliches Verhalten, was zu recht bei der BT-Wahl abgestraft wurde. Sollte das in 4 Jahren nicht besser sein, dann wähl ich auch AfD, egal wie die drauf sind, schlimmer kanns nicht werden, als wie die Entwicklung abzusehen ist.

  • Ich würde gerne wissen, was die Redaktion bzw. die Redakteure der DPA, schon heute morgen getrunken haben?
    Bei solchen Schreibereien kann man nur den Kopf schütteln.
    siehe @ Herr Metz. Volltreffer!

  • @ Peter Kastner
    ob jemand oder eine Gruppe "Pack" ist, hat doch zunächst erst gar nichts damit zu tun, ob es "Landsleute" mit derselben Nationalität sind! Es hat was mit Verhalten zu tun! Und wenn man sich die Auftritte gewisser Gruppierungen, (beispielsweise Pegida) anschaut, könnte man noch ganz andere zutreffende Formulierungen finden. Ich finde es jedenfalls anerkennenswert, hier mal klar Profil / Kante gezeigt zu haben. Als ob Menschen mit deutschem Pass etwas besseres wären. Der Abschaum und die Proleten sind unter uns, schon seit Generationen.

  • Das Pack bleibt, Gabriel schaufelt.

  • Wenn ein Sigmar Gabriel wirklich "das größte politische Talent seiner Geneneration" wäre, dann wäre dieses Land in der Tat rettungslos verloren.
    Vielleicht gilt als "politisches Talent" ja auch einfach nur der Wille zur Macht - um jeden Preis.
    Sonstiges Talent besitzt der Mann nämlich kaum. Erst gar nicht das Talent zur Selbständigkeit; dazu, eine Firma zu gründen, innovative Produkte zu entwickeln und Angestellte zu beschäftigen.
    Er hat jedoch hochtalentiert immer nur vom Staat (das heißt von umverteilten Steuergeld) gelebt: als beamteter Lehrer etwas weniger üppig, als Berufspolitiker dann jedoch umso mehr (die kurze Zeit, die er laut Wikipedia in seiner Studentenzeit als Hotelportier gejobbt hat, fällt da kaum ins Gewicht).
    Also die "Karriere" eines typischen Sozialisten: Wasser predigen und Wein trinken - Umverteilung bitte zuallererst zu mir selber, erst dann zu den "sozial Benachteiligten".

  • Sigmar Gabriel ist mit Heiko Maas, der erste der im Orkus verschwindet.
    Unvergessen, das er seine Landsleute als Pack beschimpft hat.
    Unvergessen, wie Heiko Maas die Meinungsfreiheit eingeschränkt hat.
    Der nächste wird Horst Drehhofer sein.
    Der lauteste Knall, wenn Merkel dann endlich gegangen wird, kommt hoffentlich demnächst.

  • Endlich geht Gabriel als Fossil einer SPD, die nur mit den Grünen wollen und wollten aber die Grünen die SPD nur als Wirt ansehen , die sie ausweiden.
    Irgendwann kam der Tag mit Schröder , ab da wurde die SPD zu Grünen umgedreht und viele echte SPD Wähler winkten bis heute ab. Grüne und Sozialpolitik sind zwei verschiedene Schuhe .

    Es wird Zeit neue Leute bei der SPD nach vorne zu bringen , die auf Grüne verzichten und sich die Linke zuwenden .

    Auch Jamaika wird wie schon einmal gesagt zerbrechen. Hier wird die FDP
    zwischen Union und Grüne zerrieben und aus der Koalition fliehen .

    Grüne und Union ist für CDU/CSU Wähler Verrat an den Parteien und man geht weg.

    Mein Wort darauf.

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