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Sigmar Gabriel „Deutschland lohnt sich!“

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Gabriel bewundert die Energie der Jugendlichen

Ob denn alle nach Deutschland gewollt hätten, fragt Gabriel. Sein Onkel habe telefoniert und ihn dann in ein „großes Auto“ mit vielen anderen Menschen gesteckt, berichtet ein Schüler aus Afghanistan. Als er ausgestiegen sei, habe er nicht gewusst, in welchem Land er gelandet sei. Das Ziel habe „Europa“ geheißen. Die Schlepper hätten viel Geld von seinem Onkel bekommen. „Ich sehe hier mehr Chancen für mein Leben als in Italien“, sagt ein junger Syrer.

Vier Monate sei er unterwegs gewesen, berichtet ein Afrikaner der Neuzuwandererklasse. Wie die meisten seiner Mitschüler ist er ohne Familie nach Deutschland gekommen. „Das ist mutig, einfach so los ohne Eltern“, findet Gabriel.
Dann bricht der SPD-Chef auf, um sich mit der französischen Bildungsministerin Najat Vallaud-Belkacem zu treffen, die in der Stadt weilt. „Für uns ist es interessant zu sehen, wie unsere französischen Kollegen mit dem Thema Immigration umgehen“, sagt Gabriel. „Sie haben damit gute, aber auch schwierige Erfahrungen gemacht. Wir können voneinander lernen.“

Auf die Frage, was ihm an den jungen Leuten der Willkommensklasse besonders gefallen habe, sagt der Vizekanzler: „Die Energie, mit denen die unterwegs sind. Obwohl manche von denen wissen, dass sie nicht auf Dauer in Deutschland bleiben können.“

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