Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Silvester-Nacht in Köln „Frauen sind kein Freiwild“

Seite 3 von 5:
CDU-Staatssekretär will Täter ausweisen

Übergriffe in Kölner Silvesternacht sind keine Einzelfälle

Aus Sicht von Günter Krings, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, sind nicht nur strafrechtliche und präventive Konsequenzen nötig. "Auch die Ausländerbehörden müssen hier nun ihren Ermessensspielraum konsequent nutzen, damit möglichst viele der Täter unser Land zügig verlassen", sagte Krings dem Handelsblatt.

In diese Richtung äußerte sich auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Polizei und Justiz müssten konsequent vorgehen. „Klar ist, dass dies unabhängig von der Herkunft erfolgen muss. In den Fällen, wo die Voraussetzungen gegeben sind, müssen kriminelle Straftäter dann auch abgeschoben werden“, sagte die SPD-Politikerin dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Sie sei entsetzt über die Eskalation der Gewalt in der Silvesternacht in Köln, sagte Kraft weiter. "Für die Opfer, insbesondere die betroffenen Frauen, waren das schreckliche, zutiefst verstörende Erlebnisse“. Es handele sich um eine „neue Dimension von Gewalt“ und sexuellen Übergriffen „durch Männer-Banden“.

NRW-CDU-Chef Armin Laschet attackierte den nordrhein-westfälischen Innenminister Ralf Jäger (SPD). „Sonst hört man von Innenmin. Jäger zu allem und jedem markige Worte, aber jetzt herrscht Schweigen #unterwertregiert!“, schrieb Laschet bei Twitter.

Jäger schaltete sich dann via Kölner „Express“ in die Debatte ein und erklärte, es sei notwendig, dass die Polizei konsequent ermittle und zur Abschreckung Präsenz zeige. „Wir nehmen es nicht hin, dass sich nordafrikanische Männergruppen organisieren, um wehrlose Frauen mit dreisten sexuellen Attacken zu erniedrigen.“

Ähnlich äußerte sich die Grünen-Spitze. „Wir verurteilen Übergriffe und Gewalt gegen #Frauen und fordern umfassende Aufklärung in #Koeln. Es darf keine rechtsfreien Räume geben“, twitterte die Bundesvorsitzende Simone Peter.

Brexit 2019
Kriminalbeamte widersprechen Justizminister Maas
Seite 12345Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Silvester-Nacht in Köln - „Frauen sind kein Freiwild“

39 Kommentare zu "Silvester-Nacht in Köln: „Frauen sind kein Freiwild“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Liebe Leser,
    die Kommentarfunktion ist geschlossen. Leserbriefe und interessante Beiträge zur Debatte nehmen wir gerne unter [email protected] entgegen.

    Beste Grüße aus der Redaktion.

  • Die Scheinheiligkeit der CDU-Politiker ist nicht mehr zu ertragen. Es war gerade doch ihre Politik die dieses Desaster ermöglicht hat. Köln, Hamburg, Stuttgart ist überall! Schon lange...


  • "Lügenpresse!" ?

    Jedes Asylantenheim, welches von einem braunen Mob angezündet wird, kommt zu Recht sofort in die Hauptnachrichten und wird dort in einem Kommentar verurteilt.

    Wenn Asylbewerber jedoch am 31.12.15 rudelweise in 3 deutschen Großstädten Frauen überfallen, missbrauchen, ausrauben und vergewaltigen, unterdrückt das ZDF selbst 4 Tage später noch in seiner "heute"-Sendung um 19 Uhr diese Meldung.

    Wofür müssen wir zwangsweise Rundfunkgebühren bezahlen? Damit Öffentlich Rechtliche Journalisten Nachrichten, die nicht ihrem Weltbild entsprechen, uns vorenthalten dürfen?

    So langsam wächst mein Verständnis für die neu und demokratisch gewählte polnische Regierung, die das Öffentlich Rechtliche Rundfunksystem offensichtlich nur auf eine demokratischere Basis stellen will.

  • Was will die Polizei auch machen ... Völlig unterbesetzt ... (...)

    Schweden, Dänemark zeigen wie es geht. Grenzen zu! Dann ist wenigsten kurz ruh!
    Die die sich nicht anpassen fliegen ... Wenn man sie dort auch nicht will ... wer will schon Kriminelle!? (...)

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich und achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette 

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. 

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. 

  • Liebe Leser,
    die Kommentarfunktion ist geschlossen. Leserbriefe und interessante Beiträge zur Debatte nehmen wir gerne unter [email protected] entgegen.

    Beste Grüße aus der Redaktion.

  • Nachdem die Australier die ersten "Asylanten"-Boote im Meer versenkt hatten, kamen keine Asylanten mehr übers Meer in dieses Land. Sind die Australier deswegen jetzt böse Menschen oder haben sie nur gesunden Verstand?

  • Treffer!

    So sieht es wohl aus....

    Es werden sehr unruhige Zeiten auf uns zu kommen...

Alle Kommentare lesen