Sinnlose SubventionenDie größten Steuerverschwendungen der Regierung

Jedes Jahr fließen Millionen Euro aus der Staatskasse in die Taschen von Konzernen, Projekten oder Fußballvereinen. Der Bund der Steuerzahler hat nun die abwegigsten Subventionen der vergangenen Monate gebrandmarkt.

  • 16

    16 Kommentare zu "Sinnlose Subventionen: Die größten Steuerverschwendungen der Regierung"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • einige Kommentare addressieren größere Schlampereien, die natürlich auch Steuergelder verschwenden, aber keine Subventionen im engeren Sinne.

      Ob Subventionen generell Verschwendungen sind würde ich nicht unterschreiben. Aber mir würde es auch besser gefallen, wenn Bund/Länder ihre x-tausende Förderprogramme abschaffen (bzw. radikal zurechtstutzen) würden, und stattdessen Steuern senken und v.a. Markteintrittsbarrieren senken würden. Man könnte ja fast annehmen, dass die Politik Subventionsgelder zahlt, weil neue Unternehmungen, Produkt- und Technologieentwicklung mit so viel regulatorischen/gesetzlichen Schwachsinnsauflagen (=KOSTEN) verbunden ist (hmm... sind regulatorische Auflagen in Wirklichkeit ABM-Maßnahmen...).

      Subventionen für marktfähige Dienstleistungen, Produkte und Technologien sind einfach nur Symptom, dass Standortfaktoren ansonsten zu schlecht sind. Die Politik sollte sich mal ihre Gesetze (wofür Politiker i.d.R. selber Berater brauchen um diese zu verstehen) durchforsten, die wirtschaftsfeindlich sind bzw. zu höheren Markteintrittsbarrieren führen (im Vergleich zu anderen Jurisdikationen).

      Subventionen sind kein Schwachsinn, sondern die Gesetze, die Subventionen erst notwendig machen.


    • das mit dem Eurohawk ist ja keine Subvention sondern ein direkter Fehleinkauf.

    • ...na ja, es bleibt Ihnen dann auch nichts mehr anderes übrig...

    • "2 Mrd offizielle Schulden", wie kommen Sie auf diese Zahl?

    • Liebe Politiker, ihr könnt die Steuern so oft und so viel erhöhen wie ihr wollt, ich gleiche es über Konsumverzicht aus. Ich bin nicht eure Melkkuh! ES REICHT!!!!!

    • "Peanuts"!

      Was ist das schon gegen die "Eurorettung", bei der Frau Merkel und ihre Kollaborateure das komplette deutsche Volksvermögen an bedürftige Milliardäre und Konzerne im Ausland überweisen (auch genannt "die Anleger")!?

    • Wir profitieren doch auch alle von den "Steuerverschwendungen" - die ja meist in Form von Zuschüssen und Subventionen gewährt werden:

      Beispiel Rentenversicherung: Ohne die Zuschüsse würden die Renten eines Normalverdieners eher auf Sozialhilfeniveau liegen - oder aber der Rentenbeitrag müsste auf über 25% steigen oder aber alle Einkommen müssten unbegrenzt für die Rentenversicherung herangezogen werden (auch Zinsen, Dividenden, Erbschaften, Megagehälter, Beamtenbezüge...)

      Beispiel Agrarsubventionen: Ohne diese würden die Lebensmittelpreise deutlich ansteigen und das Bauernhofsterben würde sich beschleunigen. Gegen ersteres wäre nichts einzuwenden, dann würden wir vielleicht etwas bewusster mit Nahrungsmitteln umgehen.

      Dass Unternehmen Forschungsgelder erhalten ist ebenfalls legitim. Wird ein Produkt am Markt erfolgreich platziert, zahlen die Unternehmen dann Steuern auf die Gewinne, also indirekt die früher erhaltenen Beträge zurück.

      Die Förderung erneuerbarer Energien sind ebenfalls sinnvoll, sichern diese doch auch hunderttausende Arbeitsplätze, allein in Deutschland. Was passiert, wenn diese überhastet und vollkommen willkürlich reduziert werden, sieht mann ja an der Solarbranche.

      Einige monieren auch die Zahlungen an andere EU-Staaten (Griechenland und jetzt Zypern). Denen sei entgegnet, dass Deutschland seit der Euroeinführung geschätzte 200 Mrd. Euro allein an Zinsen gespart hat (aktueller Zinssatz: 1,5% für 10 Jahre, bei Euroeinführung ca. 3,5% für 10 Jahre; atueller Zinssatz für 2 Jahre: nahe 0%; bei Euroeinführung ca. 2,2 %)). Bei 2 Mrd Euro offiziellen Schulden macht das pro jahr eine Zinsersparnis von ca. 20 Mrd Euro, je nach Berechnungsmethode, und das auch für die kommenden mindestens 10 Jahre... Das "Jobwunder" in Deutschland basiert zu großen Teilen auf den Euro (keine starke DM, die Exporte sauteuer und Importe spottbillig macht).

      Das Problem ist, das Subventionen ein Dauerzustand sind, ohne Ausstiegsszenarien, ohne Grenzen, ohne Kontrollen

    • Die grösste Steuerverschwenung ist die geheime Abzapfung von X-Milliarden durch den ESM, EFSF, EZB-Gedler, die "geheim" unaufhörlich abfliessen aus Deutschland.

      Damit wird jede Diskussions um Einsparungen, ausgeglichener Haushalt usw INNERHALB Deutschlands SINNLOS. ... wozu die "Fenster zuhalten im Haus", wenn "das Dach abfliegt" ... ??

    • "Amazon erhielt mindestens 14 Millionen Euro Steuergelder"

      Quelle heise.de

      Die vielen unsinnigen Agrarsubventionen, wenn sowieso pro Jahr für 10 Millarden Lebensmittel weg geworfen werden, ist auch ein starkes Stück. Im übrigen legen die Empfänger diese sehr ungern offen, obwohl die dazu verpflichtet wurden. Man sträubt sich mit Klagen.

    • Auch hier wird ganz klar der Anteilseigner der Unternehmen subventioniert. In den großen Unternehmen beschäftigen sich ganze Abteilungen von früh bis spät damit Fördergelder zu beantragen. Hier sollten ebenso die Subventionen transparent gemacht werden, und zwar aller Unternehmen. Ich sehe überhaupt keinen Grund dafür, warum man Konzerne, die Milliardengewinne machen, noch zusätzlich mit Geld subventionieren sollte. Die profitieren doch schon lange genug davon, indem sie ihre Forschung und Entwicklung an Universitäten betreiben, PK pro Mann: ca. 2500.- EUR, und über die vom Steuerzahler finanzierte Infrastruktur dort ohne einen angemessenen Beitrag leisten zu müssen. Ein Unternehemen, das Milliardengewinne erwirtschaftet, kann seine Entwicklungen problemlos selbst bezahlen, ansonsten ist das kein Unternehmen. Kein Problem habe ich damit, wenn KMU Fördermittel bekommen, damit sie ihre Entwicklungen zu marktfähigen Produkten erfolgreich durchziehen können. Aber davon sind wir hier in Deutschland weit entfernt, dafür wird von den Großen schon gesorgt, keine Angst! Hier wird man an der ganz kurzen Leine gehalten! Versuchen Sie mal Fördermittel zu bekommen, hier in der BRD, EU-Fördermittel sind da zudem eine ganz andere Nummer. Und zu Agrarsubventionen gewisser Großgrundbesitzer kann ich nur eines sagen: Eigentum verpflichtet, also raus aus dem Schloss und ran an die Arbeit auf dem Feld! Um eine möglicherweise aufkommende Neidargumentation von vorn herein auszuschließen, um Neid geht es hier ganz und gar nicht...

    Alle Kommentare lesen
    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%