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Das Internet wird überwacht, und niemanden kümmert es. Den Menschen sei noch gar nicht klar, was Snowdens Enthüllungen für sie persönlich bedeuten, sagt die Politologin Jeanette Hofmann. Doch das ändert sich gerade.

Kommentare

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  • Der normale Bürger könnte sich von allen sachen trennen, die ihn ausspionieren können. Macht keiner!

    Erst wenn das Klo Daten über Verbrauch ,Krankheiten ,sexuelle Vorlieben weiterleitet , wird vielleicht umgedacht.

    Das passiert natürlich nicht und daher wird der Mensch immer mehr von neuen Spielzeugen angezogen, egal ob er
    abgehört wird.

  • Zitat: »Zweitens muss man sehen, dass die Bundesregierung sehr stark daran interessiert ist, das gute Verhältnis zu den USA nicht zu stören«.

    Ich zerstöre also das gute Verhältnis zu meinem besten Kumpel, wenn ich ihm sage: »Hör auf meine Frau zu vögeln?«

    Was haben wir doch für eine Luschenregierung. Oder sind wir die Luschen, weil wir sie nicht davon jagen?

  • Die Whistleblower (Verbrechensaufdecker) Julian Assange und Edward Snowden sind uns ein Begriff.
    Die US-Regierung sucht beide mit Haftbefehl.

    Von Herrn Snowden wissen wir, dass unsere Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Politiker nach allen Regeln der Kunst von britischen und amerikanischen Geheimdiensten ausgehorcht werden.

    Die deutsche Regierung traut sich nicht, Herrn Snowden politisches Asyl zu gewähren, was ihm zustünde.

    Die US-Senatoren Tom Daschle und Patrick Leahy haben Post mit der Biowaffe Anthrax erhalten und danach aufgehört, dem Geheimdienst unangenehme Fragen zu stellen.

    Senator Paul Wellstone, seine Familie und sein Wahlkampfteam sind umgebracht worden.
    Die Senatorin Barbara Boxer hat diesen Mord als "eine Botschaft an uns alle" bezeichnet.

    Der US-Senator Mark Dayton erklärte nach Morddrohungen seinen Rückzug aus der Politik.
    Warum berichten die privaten Konzernmedien nicht darüber?

    Lange bevor bekannt wurde, dass der Senatskandidat Barack Obama Präsident der USA werden wollte, ist er rund um die Uhr abgehört worden.

    Die Arabisch-Übersetzerin Sibel Deniz Edmonds nennt den Grund: Der Geheimdienst sammelt Material für Erpressungen, mit denen er einflussreiche Bürger später kontrollieren kann.

    Trotz der massiven Spähaktionen Großbritanniens und der USA setzt die EU das Abkommen zur Weitergabe unserer Bank-, Überweisungs- und Fluggastdaten an die USA nicht aus!
    Vielleicht weil der "deutsche" BND selbst die fortschrittlichste Spionagesoftware XKeyscore für die NSA entwickelt hat?

    Auf 700 Servern in 150 Standorten wird sie weltweit eingesetzt – auch gegen ihre Erfinder in Deutschland selbst. Das deutsche Bundeskanzleramt will davon nichts gewusst haben.

    Die Spähprogramme der britisch-amerikanischen Geheimdienste Prism, Tempora und andere bleiben im Einsatz, als ob es Edward Snowdens Enthüllungen nie gegeben hätte.

    Washington achtet keine Gesetze und respektieren niemanden!

Mehr zu: Snowden-Serie, Teil 3 - „Wir haben es mit einem Paradox zu tun“