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Sondierungsgespräche Thüringen: SPD und Linke wollen mit Grünen verhandeln

Einen Tag nach dem Rücktritt von Thüringens Ministerpräsident Althaus haben SPD und Linkspartei ein erstes Sonderierungsgespräch geführt. Beide Parteien kamen darin überein, auch die Grünen einzubeziehen.
Gut gelaunt zum ersten Sondierungsgespräch: Bodo Ramelow von der Linkspartei (links) und Christoph Matschie von der SPD. Quelle: ap

Gut gelaunt zum ersten Sondierungsgespräch: Bodo Ramelow von der Linkspartei (links) und Christoph Matschie von der SPD.

(Foto: ap)

HB ERFURT. "Es sind für nächste Woche drei weitere Gespräche vereinbart worden", sagte Linken-Sprecher Jürgen Spilling am Freitag nach einem knapp zweistündigen Treffen von Vertretern der Linkspartei und der SPD in Erfurt. Man habe vereinbart, die Grünen in die weiteren Gespräche einzubeziehen, "um stabile Mehrheiten für eine etwaige Landesregierung herzustellen". Von der SPD war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Die Frage, welche Partei den Ministerpräsidenten stellen werde, sei ausgeklammert worden, sagte Spilling. Die SPD will den Linken-Spitzenkandidat Bodo Ramelow nicht zum Regierungschef wählen, obwohl dieser nach den Gepflogenheiten bei Koalitionsbildungen als Vertreter der stärkeren Partei einen Anspruch darauf hätte. Es sei nur über inhaltliche Positionen gesprochen worden, sagte der Sprecher. Die Gespräche seien in einer offenen, aufgeschlossenen Atmosphäre verlaufen.

Neben einem Linksbündnis aus SPD, Linken und den Grünen ist auch eine Koalition aus CDU und Sozialdemokraten möglich. CDU und SPD treffen sich am Samstag zu Sondierungsgesprächen.

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