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Sonntagsfrage Abwärtstrend für Grüne hält an – Baerbock verliert deutlich an Zustimmung

Eine Mehrheit der Wahlbürger hält es inzwischen für einen Fehler, dass die Grünen nicht mit Robert Habeck als Kanzlerkandidaten in die Bundestagswahl ziehen.
04.07.2021 - 11:07 Uhr 5 Kommentare
Die Zustimmungswerte für die Spitzenkandidatin der Grünen und ihre Partei sinken. Quelle: dpa
Annalena Baerbock

Die Zustimmungswerte für die Spitzenkandidatin der Grünen und ihre Partei sinken.

(Foto: dpa)

Berlin Die Grünen und ihre Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock haben einer Umfrage zufolge bei den Wählern an Rückhalt eingebüßt. Im Sonntagstrend, den das Institut Insa wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, verlieren die Grünen im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt und kommen auf 18 Prozent.

Unverändert bleiben die Werte von Union (28), SPD (17), FDP (12) und Linkspartei (7). Die AfD verliert einen Punkt auf zehn Prozent.

Einen ähnlichen Abstand hatte auch die jüngste Yougov-Umfrage ausgewiesen, deren Ergebnisse am Freitag veröffentlicht worden waren: Die Union erreicht dort allerdings 30 Prozent – ein Plus von vier Prozentpunkten im Vergleich zum Yougov-Umfrageergebnis im Vormonat.

Die Grünen stehen demnach mit einem Verlust von drei Punkten bei 19 Prozent und somit auf Platz zwei, gefolgt von der SPD, die stabil bei 15 Prozent liegt. Jeweils elf Prozent entfallen demnach auf AfD (stabil) und FDP (ein Punkt Verlust). Die Linke landete unverändert bei sieben Prozent.

Auch bei der Kanzlerfrage geht es abwärts für die Grünen: 14 Prozent der Befragten nannten Baerbock in der Insa-Umfrage als Wunschkanzlerin, die damit vier Prozentpunkte schwächer abschnitt als vor einer Woche. In der Beliebtheit vorn lagen gleichauf mit jeweils 18 Prozent Armin Laschet (CDU, minus 1) und Olaf Scholz (SPD, plus 1).

Noch Ende April hatte Baerbock in der wöchentlichen Insa-Umfrage eine Zustimmung von 26 Prozent erhalten. Scholz hate damals bei 16 Prozent gelegen, Laschet bei 15 Prozent.

Mehrheit hält Baerbocks Kanzlerkandidatur statt Habeck für Fehler

Eine Mehrheit der Wahlbürger hält es inzwischen laut einer anderen Umfrage für einen Fehler, dass die Grünen mit Annalena Baerbock und nicht mit ihrem Co-Vorsitzenden Robert Habeck als Kanzlerkandidaten in die Bundestagswahl ziehen. Demnach sagen 61 Prozent, dass sich die Grünen falsch entschieden haben, und nur 24 Prozent halten Baerbocks Kandidatur für richtig. Der Rest zeigte sich unentschieden in der Frage. Dies ergibt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der „Augsburger Allgemeinen“.

Lediglich unter den Anhängern der Grünen hält eine große Mehrheit (64 Prozent) Baerbock für die richtige Kanzlerkandidatin. Auch hier halten jedoch 24 Prozent die Kandidatur der 40-Jährigen für einen Fehler. Unter allen anderen Parteien überwiegt klar die Ablehnung.

Inzwischen glauben der Umfrage zufolge nur noch 14 Prozent der Bundesbürger, dass Grünen-Chefin Annalena Baerbock die nächste Bundeskanzlerin werden könnte, 79 Prozent geben ihr dagegen keine Chance auf einen entsprechenden Wahlsieg.

Nach Baerbocks Nominierung zur Kanzlerkandidatin Mitte April erlebte die Partei zunächst einen Höhenflug: Sie überholte mit Umfragewerten von bis zu 28 Prozent zeitweise sogar die CDU/CSU. Mit der Debatte um ungenaue Angaben in Baerbocks Lebenslauf und verspätet an den Bundestag gemeldete Sonderzahlungen fingen die Werte an zu sinken.

Zuletzt kamen Plagiatsvorwürfe auf: Der österreichische Medienwissenschaftler Stefan Weber hatte Anfang der Woche auf mehrere Stellen in Baerbocks Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ hingewiesen, die auffällige Ähnlichkeiten zu anderen Veröffentlichungen zeigten. Die Grünen weisen den Vorwurf angeblicher Urheberrechtsverletzungen zurück und argumentieren wie auch der Verlag, die Wiedergabe allgemein bekannter Fakten sei unproblematisch.

Mehr: Grüne wollen nach Baerbock-Debatten in die Offensive

  • rtr
  • dpa
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5 Kommentare zu "Sonntagsfrage: Abwärtstrend für Grüne hält an – Baerbock verliert deutlich an Zustimmung"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wer soviel poltert wie AnnaLenchen muß sich nicht wundern, wenn dabei das Porzellan zerdeppert wird.

    Aber da fehlt es den Grünen an emotionaler Intelligenz sowie Spürsinn und vor allem Erfahrung.

    Oder so: Wie man in den Wald reinschreit.....

  • Es darf in diesem Land noch ein wenig bunter und grüner sein!

    Und die Gesellschaft ist und bleibt mehr oder minder nur Zuschauer.

    Es sei denn, das ein Individuum als Opfer auf solchen Seiten wie von "Politikversagen.de" landet.

    Immerhin sind es statistisch mittlerweile 800 und mehr täglich, die auf den Seiten dort auch als Opfer landen.


    Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr.

    Die nicht integrierungsfähige u.- willige Parallelgesellschaft hat ihre eigene Gesetze und die fängt ganz offensichtluch in der Schulzeit schon an.

    Man sollte fast meinen, dass die Folgen weder bekannt noch einem egal zu sein scheinen.
    Dann halt weiter so!

    Wie schwierig die Lage für Lehrer in einer großen Stadt teilweise ist, davon kann Cordula Hiller-Kitzmann berichten. Sie ist Abteilungsleiterin für die Oberstufe an der Theodor-König-Gesamtschule im Duisburger Norden, einem Arbeiterstadtteil mit hohen Migrationsanteil. „Einige Schüler sind nicht mehr aufgetaucht, als der Präsenzunterricht wieder losging“, sagt sie. Zu den abgetauchten Schülern gehörten Kinder und Jugendliche, die auch zuvor kaum in der Schule gewesen seien, aber manchmal noch erreichbar waren. Was mit den Schülern passiert ist, darüber kann die Lehrerin nur Vermutungen anstellen.

  • Es darf in diesem Land noch ein wenig bunter und grüner sein!

    Und die Gesellschaft ist und bleibt mehr oder minder nur Zuschauer.

    Es sei denn, das ein Individuum als Opfer auf solchen Seiten wie von "Politikversagen.de" landet.

    Immerhin sind es statistisch mittlerweile 800 täglich, die wir Tarif den Seiten landen.


    Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr.

    Die nicht integrierungsfähige u.- willige Parallelgesellschaft hat ihre eigene Gesetze und die fängt ganz offensichtluch in der Schulzeit schon an.

    Man sollte fast meinen, dass die Folgen weder bekannt noch einem egal zu sein scheinen.
    Dann halt weiter so!

    Wie schwierig die Lage für Lehrer in einer großen Stadt teilweise ist, davon kann Cordula Hiller-Kitzmann berichten. Sie ist Abteilungsleiterin für die Oberstufe an der Theodor-König-Gesamtschule im Duisburger Norden, einem Arbeiterstadtteil mit hohen Migrationsanteil. „Einige Schüler sind nicht mehr aufgetaucht, als der Präsenzunterricht wieder losging“, sagt sie. Zu den abgetauchten Schülern gehörten Kinder und Jugendliche, die auch zuvor kaum in der Schule gewesen seien, aber manchmal noch erreichbar waren. Was mit den Schülern passiert ist, darüber kann die Lehrerin nur Vermutungen anstellen.


  • Wie können denn solche linken Gesinnungsgenossen soviel Zuspruch eigentlich erhalten?

    Es wird Zeit, dass die jüngeren Wähler älter werden und damit ihre Weltanschauung nach der Schule mehr sich der Realität nähert.

  • Wie können denn solche linken Gesinnungsgenossen soviel Zuspruch eigentlich erhalten?

    Es wird Zeit, das die jüngeren Wähler älter werden und damit ihre Weltanschauung nach der Schule mehr sich der Realität nähert.

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