Sonntagsfrage FDP rutscht erneut unter fünf Prozent

Die FDP ist in einer bundesweiten repräsentativen Sonntagsfrage erneut unter die Fünf-Prozent-Hürde gerutscht. Der designierte FDP-Chef Philipp Rösler will die Partei weiter personell erneuern.
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Der designierte FDP-Chef Philipp Rösler sieht seine Partei am Anfang einer Erneuerung. Quelle: dpa

Der designierte FDP-Chef Philipp Rösler sieht seine Partei am Anfang einer Erneuerung.

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BerlinDrei Wochen vor ihrem Bundesparteitag, auf dem ein umfassender Führungswechsel beschlossen werden soll, ist die FDP im wöchentlichen „Sonntagstrend“ der Zeitung „Bild am Sonntag“ erneut unter die Fünf-Prozent-Hürde gerutscht. Sie verlor einen Prozentpunkt gegenüber der Vorwoche und kommt nur noch auf vier Prozent.

Die SPD hat die Grünen in der Wählergunst wieder überholt und ist mit 25 Prozent (plus zwei Punkte) zweitstärkste Kraft hinter der Union, die mit 33 Prozent einen Prozentpunkt hinzugewinnt. Die Grünen verlieren hingegen einen Prozentpunkt und kommen auf 23 Prozent. Die Linkspartei erhält acht Prozent (minus ein Punkt), die sonstigen Parteien landen bei sieben Prozent.

Das Meinungsforschungsinstitut Emnid befragte für die Zeitung vom 14. bis zum 20. April 3.268 Wahlberechtigte.

Der designierte FDP-Chef Philipp Rösler sieht in seiner Kandidatur zum Parteivorsitzenden erst den Anfang der personellen Erneuerung der Liberalen. „Weitere werden folgen“, sagte Rösler der „Welt am Sonntag“. Zunächst gehe es um das beste Team für die Partei. Die Forderung nach einer Ablösung des scheidenden Parteichefs Guido Westerwelle auch als Außenminister sehe er gelassen, fügte Rösler hinzu.

„Politik ist immer eine Machtfrage, und in unserem politischen System haben die Parteien die Macht - und zwar von der Basis her“, fügte er hinzu. Wenn es also in der Partei zu Veränderungen komme, werde dies Auswirkungen auf die Politik der Minister und der Fraktion haben. Erst mal müsse sich die Partei neu formieren. „Jetzt geht es erst mal ums Anfangen. Denn es eilt, die Partei wieder glaubwürdig und erfolgreich zu machen.

  • dapd
  • rtr
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8 Kommentare zu "Sonntagsfrage: FDP rutscht erneut unter fünf Prozent"

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  • FDP-Führungsriege hat folgende Vorraussetzungen:
    - reiche Eltern
    - nie im Leben etas für andere oder gar Gemeinwohl tun
    - keine Lebenserfahrung

  • Wer richtige programmatische Ansätze um der Teilhabe an einer Koalition willen verrät, der hat es nicht besser verdient. Von Mitregieren merkt man nix, geschweige denn von Umsetzungen der Pläne und Ziele. Gute Nacht, FDP.

  • Naja, sagen wir´s mal so, ich als ehemaliger FDP Wähler kenne mich da aus...Die sind tot, aber wahrscheinlich haben sie´s noch noch nicht so richtig verstanden.

  • Die FDP hat als Blindenverein trotzdem mal was richtig gemacht und erkennt es nicht. Mit Rösler hat sie einen Vorsitzenden,der in Vietnam geboren wurde und sich hier integriert und assimilisiert hat. Das haben noch nicht einmal die Grünen geschafft, die ja Multikulti betrunken sind.
    Auch besteht keine Gefahr, dass der Präsident Vietnam seine Landsleute in Deutschland aufruft alles zu nehmen und sich nicht zu assimilisieren. Weiterhin muss Westerwelle dessen erste Amtshandlung ja war eine demokratische gewählte Person Frau Steinbach mit dem Deutschhasser Kaschinsky undemokratisch zu entsorgen. So einen hatten wir mit Fischer schon und brauchen keine Kopie.
    Mit Westerwelle sollten auch seine Unterstützer ihre Funktionen abgeben und dann auch wenn es dauert sich neu aufstellen. Das wichtigste muss aber ein Parteiprogramm sein, dass Format hat. Ob die FDP das schafft ist zur Zeit aber fraglich.

  • ja glaubt denn die FDP mit dem Blödmann Rösler wird es besser?
    Und was quatscht der denn von Personalerneuerung?
    Welches Personal denn? Die Teenager, die da rumsitzen?
    Oh mein Gott, wie armselig.
    Rösler muß begreifen, dass Dauergrinsen noch keinen tollen Hecht macht

  • Mit der Witzfigur Rösler wird es noch weiter bergab gehen.

  • Der FDP-Saftladen quatsch viel, aber nicht nur Dummes. Aber seit 50 Jahren - Jubiläum - fällt er jedesmal wieder um. Herr Westerwelle ist der Ritter von der traurigsten Gestalt, Frau Homburger hat keine Ahnung, was läuft. Und im Milliarden-Rausschmeissen für den toten Gaul Griechenland-Europa lässt man sich - trotz teilweise gegenläufiger Redensarten - von niemandem überholen.

  • Die FDP ist da wo sie hingehört. Eine Randgruppenpartei ohne Profil und nur um die Vorteile ihrer selbstwillen bemüht.

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