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Sonntagsfrage Höhenflug der Grünen vorerst beendet: Union setzt sich wieder etwas ab

Die Werte von CDU und CSU in Umfragen zur Bundestagswahl erholen sich weiter, die Grünen verlieren leicht. Auch die Beliebtheit der grünen Kanzlerkandidatin ist zurückgegangen.
30.05.2021 - 10:43 Uhr 1 Kommentar
Verliert mit ihrer Partei und auch persönlich an Zuspruch. Quelle: AFP
Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock

Verliert mit ihrer Partei und auch persönlich an Zuspruch.

(Foto: AFP)

Berlin Der Höhenflug der Grünen in den Wahlumfragen ist vorerst beendet. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut INSA für „Bild am Sonntag“ erhebt, liegen die Grünen mit 22 Prozent (minus ein Punkt) drei Prozentpunkte hinter der Union (25 Prozent, plus ein Punkt).

Die SPD verliert einen Punkt und kommt in dieser Woche auf 16 Prozent, die FDP kann ihre guten Werte aus der Vorwoche halten und bleibt bei 13 Prozent. Die AfD liegt unverändert bei zwölf Prozent, die Linkspartei legt einen Punkt zu und kommt in dieser Woche auf sieben Prozent. Schwarz-Grün liegt damit mit zusammen 48 Prozent gleichauf mit .

Auch bei zwei zuvor veröffentlichten Umfragen hatte sich die Union wieder deutlicher vor die Grünen gesetzt: Die am vergangenen Freitag veröffentlichten Ergebnisse einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos sieht die Union bei 25 Prozent und die Grünen bei 23 Prozent. Die SPD kommt hier genau wie die AfD auf 13 und die FDP auf elf Prozent. Die Link sieht die Umfrage bei neun Prozent.

Auch in einer Online-Befragung des Meinungsforschungsinstituts Yougov vom Donnerstag waren CDU und CSU mit 26 Prozent wieder deutlich vor die Grünen (22 Prozent) gerückt. 15 Prozent der Befragten würden demnach die mit SPD wählen. Zwölf Prozent gaben die FDP an, elf Prozent die AfD und sieben Prozent die Linken.

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    Vier Wochen zuvor hatten die Grünen bei der Yougov-Erhebung mit 25 Prozent noch einen Punkt vor der Union gelegen. SPD und FDP konnten sich im gleichen Zeitraum um einen Prozentpunkt verbessern. Die AfD stagnierte, die Linke verlor einen Punkt.

    Auch die Beliebtheit der grünen Kanzlerkandidatin ist zurückgegangen. Bei einer Direktwahl würden laut den Insa-Ergebnissen vom Samstag 19 Prozent Annalena Baerbock wählen (minus ein Punkt). Sie liegt damit nur noch einen Punkt vor SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz (18 Prozent, unverändert) und drei Punkte vor Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (16 Prozent, plus ein Punkt).

    Baerbock war zuletzt unter Druck geraten, nachdem bekannt geworden war, dass die Grünen-Kanzlerkandidatin der Verwaltung des Bundestags Sonderzahlungen nachgemeldet hatte, die sie in den vergangenen Jahren als Bundesvorsitzende von ihrer Partei bekommen hatte. „Das war ein blödes Versäumnis“, hatte Baerbock danach im Gespräch mit dem Handelsblatt ihren Fehler eingeräumt.

    Große Mehrheit für begrenzte Amtszeit von Bundeskanzlern

    Eine klare Mehrheit der Deutschen ist indes dafür, die Amtszeit von Bundeskanzlern auf acht Jahre zu begrenzen. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag der Nachrichtenagentur dpa sprachen sich 61 Prozent dafür und nur 24 Prozent dagegen aus. 15 Prozent machten keine Angaben.

    Ein Kanzler oder eine Kanzlerin kann in Deutschland unbegrenzt wiedergewählt werden. Angela Merkel scheidet nach der Bundestagswahl im September nach 16 Jahren aus dem Amt. Sie tritt nicht mehr als Kandidatin für das höchste Regierungsamt an. Auch Helmut Kohl war 16 Jahre Bundeskanzler. In den USA ist die Amtszeit eines Präsidenten dagegen auf zwei Mal vier Jahre begrenzt.

    Unter den Anhängern der AfD ist der Wunsch nach einer begrenzten Amtszeit mit 80 Prozent besonders hoch, bei den Wählern der Union mit 48 Prozent besonders niedrig. Dazwischen liegen die Linken (74 Prozent), die FDP (70), die SPD (67) und die Grünen (59). Der Rest der Stimmen verteilte sich unter anderem auf Nichtwähler (56) und sonstige Parteipräferenzen (71).

    Mehr: Schwarz-Grün hat in aktueller Umfrage keine Mehrheit mehr

    • mr
    • dpa
    • rtr
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    1 Kommentar zu "Sonntagsfrage: Höhenflug der Grünen vorerst beendet: Union setzt sich wieder etwas ab"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • O.a. Überschrift wird die Grünen nicht beunruhigen. Es besteht endlich eine Umschwung-Stimmung, raus aus der deutschen Lethargie. Die Folgen der jahrelang verfehlten Maßnahmen auf vielen Sektoren der Politik machen eine große Beteiligung der Grünen in der nächsten Legislatur erforderlich. Aus diesem Grunde versuchen die Altparteien deren Programme zu klauen. Nur wird eine Kopie der Grünen in den Altparteien unglaubwürdig, die Grünen müssen endlich rein in die volle Verantwortung, auch wenn es unangenehm wird, und sie vielleicht sogar scheitern. Es wird kaum geschehen, dass die Grünen die dominierende Mehrheit durch die kommende Wahl schaffen, zu wünschen wäre es....

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