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Sonntagsfrage Schwarz-Grün setzt sich ab – SPD fällt wieder leicht zurück

Rückenwind für eine mögliche Koalition von CDU/CSU und Grünen nach der nächsten Bundestagswahl: Beide legen zu und kommen gemeinsam auf eine satte Mehrheit.
09.08.2020 - 08:55 Uhr Kommentieren
Schwarz-Grün liegt bei den Wählern aktuell gut im Rennen. Quelle: dpa
Wahlzettel

Schwarz-Grün liegt bei den Wählern aktuell gut im Rennen.

(Foto: dpa)

Berlin Union und Grüne haben in der jüngsten repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar für die „Bild am Sonntag“ jeweils einen Prozentpunkt zulegt. Eine Koalition aus CDU/CSU und der Oppositionspartei hätte demnach derzeit eine deutliche Mehrheit.

Die Union käme bei einer Bundestagswahl momentan auf 38 Prozent der Stimmen, ein Punkt mehr als in der Vorwoche. Die Grünen könnten mit 18 Prozent rechnen, ebenfalls ein Punkt mehr.

Die SPD würde hingegen im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt verlieren und käme auf 15 Prozent. sie liegt damit wieder deutlich hinter den Grünen.

Die AfD gewinnt einen Punkt hinzu und kommt auf elf Prozent. Linke (acht Prozent) und FDP (sechs Prozent) bleiben bei ihren Werten der Vorwoche.

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    Kantar hatte vom 30. Juli bis zum 6. August 2020 insgesamt 1.564 Menschen befragt, welche Partei sie wählen würden, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären.

    Bereits am Samstag hatten die Fersensehsender RTL und n-tv die Ergebnisse ihres jüngsten „Trendbarometers“ veröffentlicht. Bei der vom Meinungsforschungsinstitut Forsa durchgeführten repräsentativen Umfrage kommen Union (Bundestagswahl 2017: 32,9 Prozent) und Grüne (2017: 8,9 Prozent) auf die gleiche Umfragewerte wie bei Kantar. Allerdings bleiben beide damit im Vergleich zur Vorwoche unverändert.

    Auch bei den anderen Parteien machte Forsa im Vergleich zur Vorwoche keine Veränderungen aus. Die AfD bleibt, gleichauf mit der Linke, deutlich unter ihrem Bundestagswahl-Ergebnis von 2017. Das gilt auch für die FDP, die bereits seit Februar bei den Parteipräferenzen der Bundesbürger den letzten Platz einnimmt.

    In Zahlen heißt das bei Forsa: SPD 14 Prozent (2017: 20,5 Prozent), FDP sechs Prozent (10,7 Prozent), Linke acht Prozent (9,2 Prozent), AfD acht Prozent (12,6 Prozent). Acht Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2 Prozent). Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt demnach mit 22 Prozent weiterhin etwas unter dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8 Prozent).

    Forsa hatte seine Daten vom 3. bis 7. August 2020 erhoben. 2.502 Menschen wurden befragt.

    Mit Agenturmaterial

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