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Sonntagsfrage Union legt im Corona-Jahr deutlich zu – Besonders Merkel punktet bei den Wählern

Die Corona-Politik der Union trifft auf Zustimmung: Allerdings profitiert die Kanzlerin mehr als ihr Gesundheitsminister – und die Union stärker als der Koalitionspartner SPD.
09.01.2021 Update: 10.01.2021 - 09:42 Uhr Kommentieren
In der Umfrage zeigt sich, dass die Bundesbürger aktuell optimistischer sind als vor einem Jahr. 28 Prozent rechnen Anfang 2021 damit, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland in den kommenden Jahren verbessern werden. Quelle: dpa
Umfrage

In der Umfrage zeigt sich, dass die Bundesbürger aktuell optimistischer sind als vor einem Jahr. 28 Prozent rechnen Anfang 2021 damit, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland in den kommenden Jahren verbessern werden.

(Foto: dpa)

Berlin Die Union hat innerhalb des Corona-Jahres einer aktuellen Umfrage zufolge im Parteienvergleich am meisten Zustimmung und Vertrauen gewonnen. 40 Prozent der Befragten sind aktuell der Meinung, dass CDU/CSU am besten mit den Problemen in Deutschland fertig werden, wie aus dem am Samstag veröffentlichten RTL/ntv-„Trendbarometer“ von Forsa hervorgeht.

Das sind 21 Prozentpunkte mehr als vor rund einem Jahr. Schon damals trauten die Bürger das am ehesten der Union zu. Der Koalitionspartner SPD gewann im Jahresvergleich nur zwei Prozentpunkte (sechs Prozent) hinzu. Die übrigen Parteien verloren fünf, die Grünen sogar sieben Prozentpunkte.

Bei der Sonntagsfrage legten CDU/CSU innerhalb von rund zwölf Monaten um acht Prozentpunkte auf 36 Prozent zu. Die Sozialdemokraten gewannen während des Jahres zwei Prozentpunkte (14 Prozent). Alle anderen haben den Angaben zufolge verloren: die Grünen zwei Prozentpunkte, Linke, FDP und sonstige kleinere Parteien minus einen Prozentpunkt. Am stärksten eingebüßt hat die AfD mit einem Minus von fünf Prozentpunkten.

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt Infratest Dimap für den ARD-Deutschlandtrend: Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, würden demnach 35 Prozent (minus ein Prozent im Vergleich zu Anfang Dezember) der Wahlberechtigten in Deutschland ihre Stimme der Union geben.

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    Die SPD erreicht 14 Prozent (minus ein Prozentpunkt); die AfD bleibt unverändert bei zehn Prozent. Die FDP würde einen Punkt gewinnen und landet bei sieben Prozent; die Linke unverändert bei sieben Prozent. Die Grünen blieben ebenfalls unverändert bei 21 Prozent.

    Spahn verliert an Rückhalt

    In der Forsa-Umfrage zeigt sich zudem, dass die Bundesbürger aktuell optimistischer sind als vor einem Jahr: 28 Prozent rechnen Anfang 2021 damit, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland in den kommenden Jahren verbessern werden. Vor Ausbruch der Pandemie hatten noch 12 Prozent der Befragten mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse gerechnet.

    Der Zuspruch der Bevölkerung zur Arbeit der schwarz-roten Koalition allerdings ist laut Infratest Dimap gegenüber dem Vormonat leicht zurück gegangen: Mit 60 Prozent (minus zwei Prozentpunkte) äußert sich allerdings nach wie vor eine Mehrheit zufrieden.

    Vier von zehn Befragten (39 Prozent) üben Kritik an der Arbeit der Bundesregierung. Deutliche Zustimmung für die derzeitige Regierungsarbeit kommt von den Anhängern der Union (87 Prozent) und SPD (79 Prozent), aber auch aus den Reihen der Grünen (81 Prozent). Den Gegenpol hierzu bilden die AfD-Anhänger, die die Arbeit der Bundesregierung quasi geschlossen kritisieren (99 Prozent). In den Reihen der FDP halten sich Zustimmung und Kritik die Waage.

    Auch zu Jahresbeginn wird Kanzlerin Angela Merkel (CDU) positiv gesehen: 72 Prozent sind mit ihrer Arbeit sehr zufrieden oder zufrieden. Das ist ein Prozentpunkt mehr als im Dezember. CDU-Gesundheitsminister Jens Spahn verliert im Bevölkerungsurteil an Rückhalt. Mit einem Zuspruch von 56 Prozent (minus acht Prozentpunkte) fällt er zu Jahresbeginn auf den niedrigsten Zufriedenheitswert seit Mai 2020.

    In der Bewertung der Bundespolitiker folgen neben dem CDU-Gesundheitsminister SPD-Vizekanzler Olaf Scholz (55 Prozent; +/-0), SPD-Außenminister Heiko Maas (45 Prozent; minus fünf Prozentpunkte) und CSU-Innenminister Horst Seehofer (42 Prozent; +/-0).

    Mit der Arbeit des bayrischen CSU-Ministerpräsidenten Markus Söder sind bundesweit 57 Prozent der Befragten zufrieden. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (+/- 0) erhält derzeit einen Zuspruch von 31 Prozent (minus fünf Prozentpunkte).

    Mehr: Zusammenhalt hat nach Parteitag oberste Priorität

    • dpa
    • deli
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