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Sonntagsfrage Union verliert nach Lockdown-Verlängerung in Wählergunst – Röttgen punktet im Rennen um CDU-Vorsitz

In der Großen Koalition verliert laut der jüngsten Kantar-Umfrage vor allem die Union an Boden. Auch in den Wettbewerb um den CDU-Vorsitz kommt überraschend Bewegung.
29.11.2020 - 10:16 Uhr Kommentieren
Die drei Politiker (v.li.) bewerben sich um den Vorsitz der Christdemokraten. Quelle: AFP
Norbert Rötten, Friedrich Merz, Armin Laschet

Die drei Politiker (v.li.) bewerben sich um den Vorsitz der Christdemokraten.

(Foto: AFP)

Düsseldorf, Berlin Nach der Verlängerung der Corona-Beschränkungen haben die Unionsparteien einer Umfrage zufolge in der Wählergunst verloren. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Kantar wöchentlich für die Zeitung „Bild am Sonntag“ erhebt, kommen CDU und CSU nur noch auf 34 Prozent. Das sind zwei Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche.

FDP und Linkspartei gewinnen jeweils einen Punkt hinzu auf je acht Prozent. Die anderen Parteien bleiben unverändert: die Grünen bei 18 Prozent, die SPD bei 16 Prozent, die AfD bei neun Prozent.

Auf eine ähnliche Entwicklung, aber leicht abweichenden Zahlen kommt der „DeutschlandTrend“ von infratest dimap im Auftrag des ARD-Morgenmagazins: Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union aus CDU und CSU auf 35 Prozent der Wählerstimmen. Die Grünen wären mit 21 Prozent zweitstärkste Kraft. Für die SPD würden sich 15 Prozent entscheiden, für die AfD elf Prozent. Die Linke und die FDP kämen jeweils auf sieben Prozent der Stimmen.

Insgesamt käme die Regierungskoalition aus Union und SPD auf 50 Prozent der Stimmen.

Auch in den Zustimmungswerten für die Kandidaten für die CDU-Vorsitz kommt Bewegung: Für keinen der Kandidaten – Friedrich Merz, Armin Laschet, Norbert Röttgen – spricht sich derzeit eine Mehrheit der Wahlberechtigten aus. Ex-Fraktionschef Merz erreicht noch die höchste Zustimmung: Gut jeder vierte Bundesbürger (27 Prozent) sähe ihn gerne im Amt des Parteivorsitzenden.

Rennen um CDU-Vorsitz knapp

CDU-Außenpolitiker Röttgen findet Zuspruch bei 16 Prozent, den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet bevorzugen 15 Prozent. Jeder fünfte Bundesbürger (21 Prozent) wünscht sich einen anderen Kandidaten als Parteivorsitzenden.

Im Vergleich zur jüngsten Befragung im März 2020 verlieren Friedrich Merz (minus acht Prozentpunkte) und Armin Laschet (minus neun) damit an Zustimmung, Norbert Röttgen (plus vier) kann dagegen Sympathien gewinnen.

Auch unter den CDU-Anhängern kann aktuell keiner der drei Kandidaten eine Mehrheit hinter sich versammeln: 39 Prozent setzen derzeit auf Friedrich Merz, 22 Prozent favorisieren Norbert Röttgen, 15 Prozent stimmen für Armin Laschet. 15 Prozent der CDU-Anhänger wünschen sich einen anderen Kandidaten als Parteivorsitzenden.

Mehr: CSU-Chef Söder erwartet bei Bundestagswahl knappes Rennen mit Grünen

  • rtr
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