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Sonntagsfrage Union wieder stärkste Kraft vor den Grünen

CDU und CSU haben der jüngsten Emnid-Umfrage zufolge in der Wählergunst zugelegt und sind wieder stärkste Partei. Die AfD vergrößert den Abstand zur SPD.
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Emnid-Sonntagsfrage: Union wieder stärkste Kraft vor den Grünen Quelle: dpa
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Die Union hat die Grünen in der Sonntagsfrage wieder überholt.

(Foto: dpa)

BerlinDie Union ist einer neuen Umfrage zufolge wieder stärkste politische Kraft und hat die Grünen auf Platz zwei verdrängt. Diese hatten in der Vorwoche noch zwei Prozentpunkte vor der Union gelegen.

Im Emnid-Sonntagstrend für die „Bild am Sonntag“ legt die Union um zwei Punkte auf 27 Prozent zu, während die Grünen um zwei Punkte auf 25 Prozent zurückfallen.

Die AfD ist mit 14 Prozent (+1) drittstärkste Kraft. Die SPD verharrt bei 12 Prozent, die Linke bei 8 Prozent. Die FDP gewinnt einen Punkt hinzu auf 7 Prozent.

Auch in dem am Freitag veröffentlichten ZDF-Politbarometer hat die Union mit 27 Prozent knapp die Nase vorn vor den Grünen mit 26 Prozent.

Anders das am Samstag veröffentlichte Forsa-Trendbarometer von RTL und n-tv: Hier kommen die Grünen wie in der Vorwoche auf 27 Prozent, die Union bleibt bei 24 Prozent. Auf Rang drei rangiert die AfD mit 13 Prozent (plus eins).

Die SPD verlor derweil in der Forsa-Umfrage nochmals einen Punkt und kommt dem Trendbarometer zufolge jetzt nur noch auf 11 Prozent, dem niedrigsten in dieser Umfrage bisher gemessenen Wert. Die FDP liegt zurzeit demnach bei 9 Prozent (plus eins), die Linke weiter bei 8 Prozent.

Einige Umfragen hatten zuletzt konstatiert, dass die Grünen die Union als bundesweit stärkste Kraft in der Wählergunst abgelöst haben. Die SPD hatte in den jüngsten Umfragen zwischen 12 und 13 Prozent gelegen.

In der neuen Forsa-Umfrage äußerten 69 Prozent der Befragten, sie seien überzeugt, dass die Sozialdemokraten das verloren gegangene Vertrauen in absehbarer Zeit nicht zurückgewinnen könnten. Nur eine Minderheit traut Juso-Chef Kevin Kühnert zu, die SPD als neuer Parteichef aus dem Stimmungstief zu führen: Lediglich 23 Prozent halten den 29-Jährigen demnach geeignet für diesen Posten.

  • dpa
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