Soziale Netze Seehofer verwirrt Fans mit Facebook-Party

Mit einer Facebook-Party will sich CSU-Chef Seehofer als Politiker 2.0 präsentieren. Doch die Aktion könnte nach hinten losgehen: Einen Tag vor der großen Sause ist die Gästeliste voll – und viele Gäste sind unzufrieden.
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Die Einladung von CSU-Chef Horst Seehofer zu einer Facebook-Party. Immer mehr Politiker sind auf Facebook und Twitter aktiv. In einem aber ist Seehofer Vorreiter: Er veranstaltet seine eigene Facebook-Party. Quelle: dpa

Die Einladung von CSU-Chef Horst Seehofer zu einer Facebook-Party. Immer mehr Politiker sind auf Facebook und Twitter aktiv. In einem aber ist Seehofer Vorreiter: Er veranstaltet seine eigene Facebook-Party.

(Foto: dpa)

Am Dienstag soll sie steigen, die erste Facebook-Party eines deutschen Politikers: Horst Seehofer hat ins schnieke P1 nach München geladen, um mal richtig nah dran zu sein am jungen Wähler und sich als einer zu präsentieren, der verstanden hat, wie die (Facebook-)Jugend tickt. Die Resonanz auf die Feier war von Anfang an riesengroß: Viele Medien berichteten über Seehofers Initiative, auf der Facebook-Seite zur Party gingen hunderte Anmeldungen ein. 2.500 in anderthalb Wochen, um genau zu sein.

Schon Tage vor der Feier musste daher ein Einlassstopp verhängt werden: „Die Gästeliste ist voll. Es ist leider keine Anmeldung mehr möglich“, heißt es auf der Event-Seite. Dumm nur, dass sich Nutzer zumindest bei Facebook weiterhin für die Sause registrieren können – ein Klick auf den blauen Button „Anmelden“ genügt. Denn Gästelisten für eine bestehende Facebook-Veranstaltung können nicht einfach geschlossen werden.

Entsprechend groß die Verwirrung der geladenen (oder auch nicht geladenen?) Teilnehmer, die sich bei Facebook über das Prozedere beschweren: „Die Modalitäten für den Einlass zur Party sind immer noch unklar. Sind nun alle, die bis zur Schließung der Gästeliste zugesagt haben, auf der Teilnehmerliste? Braucht’s einen Personalausweis? Reicht der Facebook-Name derer, die zugesagt haben, an der Einlasskontrolle? Oder gilt: Wer zuerst kommt, kommt rein?“ bringt es Eberhard Weigel auf den Punkt. Und ein Nutzer mit dem Pseudonym Shi Raz fragt: „Womit weise ich mich am Einlass aus oder nach, dass ich auf der Liste stehe? Meine ausgedruckte Facebook-Startseite? Ich heiße nämlich nicht wirklich Shi Raz.“

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2 Kommentare zu "Soziale Netze: Seehofer verwirrt Fans mit Facebook-Party"

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  • Peinlich ist noch zu untertrieben bei dem heini. der lässt sich in einer nobeldisko von edelfans feiern und nebenbei zwingt er dem deutschen volk mal das sinnlose überteuerte betreunungsgeld auf und gleichzeitig üüberschreitet er die roten linien. ich würde am liebsten vor dem p1 einen gegenflashmob veranstalten und diesem wichtigtuer mal seine grenzen aufzeigen. der denkt sich noch, der wäre der neue könig von bayern.

  • Der Mann ist einfach nur noch peinlich!

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