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SPD im Umfragetief AfD wünscht sich Nahles als SPD-Chefin

Die SPD befindet sich im Sinkflug – zur Freude der AfD: Die Partei wünscht sich Andrea Nahles als neue SPD-Chefin, kritisiert aber die Große Koalition.
25.02.2018 - 11:54 Uhr 2 Kommentare

Nahles wirbt für „gute Mehrheit“ beim SPD-Mitgliedervotum

Berlin/Jena Der Abwärtstrend für die SPD in der Wählergunst hält an. In einer Emnid-Umfrage für „Bild am Sonntag“ verlieren die Sozialdemokraten gegenüber der Vorwoche um zwei Punkte auf einen neuen Tiefstwert von 17 Prozent. CDU/CSU bleiben unverändert bei 33 Prozent.

Die AfD gewinnt in der Umfrage einen Punkt auf einen neuen Höchstwert von 15 Prozent. Auch die Linke legt um einen Punkt auf 11 Prozent zu. Die Grünen liegen unverändert ebenfalls bei 11 Prozent. Die FDP verbessert sich um einen Punkt auf 10 Prozent.

Die seit der Bundestagswahl gestiegene Zustimmung der Wähler für die AfD hat aus Sicht des Parteichefs Jörg Meuthens zwei Ursachen: „Die Schwäche der SPD, und dass unsere Bundestagsfraktion so eine gute Figur macht.“

Meuthen würde sich über Andrea Nahles als SPD-Vorsitzende freuen. „Wenn die Alternativen Martin Schulz und Andrea Nahles heißen, dann macht es uns die SPD wirklich leicht“, sagte Meuthen mit Blick auf eine Umfrage.

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    Seine Parteikollegen warnte Meuthen davor, sich an den guten Umfrageergebnissen zu berauschen. „Umfragen sind immer ein ungedeckter Scheck, was zählt ist am Wahltag“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Sich vor allem auf die Schwächen der Anderen zu verlassen, sei immer falsch. Die AfD müsse weiter an ihrem Programm arbeiten – beispielsweise um bald schlüssige Konzepte zur Gesundheitspolitik und zur Zukunft der Rente vorzulegen.

    „Ich persönlich bin der Auffassung, dass es ohne einen Systemwechsel und einen Abschied von der gesetzlichen Rentenversicherung nicht geht“, sagte Meuthen. Aufgrund der bestehenden Anwartschaften wäre dies allerdings ein Prozess, der mehrere Jahrzehnte in Anspruch nehmen würde. Am ausgehandelten Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD stört den Volkswirt Meuthen besonders, dass „überall zusätzliche Ausgaben beschlossen“ wurden. Die vereinbarte Einführung eines Baukindergelds erinnere ihn „an die Politik der 70er-Jahre“.

    Die AfD will demnächst auf einer Großdemonstration in Berlin eine Neuwahl fordern. Das organisierende Bundesvorstandsmitglied Steffen Königer sagte auf Anfrage, ein Termin stehe noch nicht fest.

    Die SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles macht ihre politische Zukunft unterdessen nicht von einer Zustimmung der SPD-Basis zur Großen Koalition abhängig. „Mein persönliches Schicksal verbinde ich ausdrücklich nicht mit dem Ausgang des Mitgliederentscheids. Die Zeiten von indirekten Drohungen sind vorbei“, sagte die designierte Parteichefin der „Bild am Sonntag“.

    Falls der Mitgliederentscheid scheitert, ist nach ihren Worten offen, wie es weitergeht: „Wir haben keinen Plan B in der Schublade, sondern kämpfen mit Herzblut für ein Ja.“

    Für die nächste Bundestagswahl 2021 gab Nahles ein ehrgeiziges Ziel aus: „Wer den Menschen soziale und innere Sicherheit bietet, kann Wahlen gewinnen. Wenn wir das mit Zukunftsoptimismus verbinden, kann es uns gelingen, 2021 wieder stärkste Kraft zu werden.“

    • rtr
    • dpa
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    2 Kommentare zu "SPD im Umfragetief: AfD wünscht sich Nahles als SPD-Chefin"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • @Herr chris schnitzler
      01.03.2018, 12:21 Uhr

      „Dieselfahrer sollten ihre Fahrzeuge durch Nachrüstung auf den neusten technischen Stand bringen und die Kosten dafür von der Steuer absetzen können- so einfach kann eine Lösung aussehen-und schafft Arbeitsplätze bei Mittelständlern und gebeutelten KFZ Werkstätten- …„

      Ihr Vorschlag verstößt aber gegen das Prinzip, dass gefälligst der Steuerzahler zu haften hat (schon damit er lernt, wo im politischen Machtgefüge sein Platz ist) und geht deshalb leider nicht.

      Außerdem: Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht? Der Bürokratieapparat, auf den die Politik zur Durchsetzung ihrer Machtansprüche zwingend angewiesen ist, muss schließlich auch am Laufen gehalten werden.

      Und solange die meisten Leute noch darauf bestehen, regiert zu werden, statt ihre Angelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen, wird sich an der leider typisch deutschen „Radfahrermentalität“ (nach „oben“ buckeln, nach „unten“ treten - die ist übrigens bei den stramm-konservativen Zeitgenossen vom rechten politischen Rand (AfD etc.) mit ihrer Sehnsucht, „geführt“ zu werden traditionell am ausgeprägtesten) nichts ändern.

      Da kann man nur hoffen, dass sich diese Erkenntnis dank IT und (unabhängiger!) öffentlich-rechtlicher Medien unter der „Normalbevölkerung“, also außerhalb dieser „geschlossenen Kreise“, schnell durchsetzt. Und dass ihr Taten folgen.

    • Wer den Menschen soziale und innere Sicherheit bietet, kann Wahlen gewinnen. Wenn wir das mit Zukunftsoptimismus verbinden, kann es uns gelingen, 2021 wieder stärkste Kraft zu werden.

      Dank Schröder gibt es keine soziale Sicherheit mehr dank unbegrenzter Leiharbeit, Mitarbeiter bei den Konzernen werden 3 bis 6 Moante woanders hingeschickt und kehren dann wieder an ihren alten Arbeitsplatz zurück für weitere 18 Monate. Das ist bei allen Konzernen in Deutschland gängige Praxis. Frau Nahles als sog. Sozialministirein ist nicht in der Lage etwas gegen diesen Sozialbetrug zu unternehmen!
      Innere Sicherheit ist seit Grenzöffnung und unkontrollierter Masseneinwanderung nicht mehr gegebene. Herr Maas musste zugeben das er die Flüchtlingskrise bis heute nicht im Griff hat- es befinden sich tausende IS Kämpfer im Land und werden durch unsere STeuergelder versorgt, haben Zeit Anschläge zu planen. " Attentätet von Paris waren nachweislich in Asylheimen in NRW untergbracht.
      Die SPD hat mit mit Frau Nahles und dem Grüss August , der nun doch kein Ministeramt mehr haben soll das schlechteste Wahlergebnis seit 60 Jahren eingefahren.
      Da kann auch von Zukunftsoptimismus keine Rede sein. Frau Nahles und die SPD sollen doch endlich mit Ihrem widerwärtigen dummen Geschwätz aufhören und endlich ihr Volksverdummung unterlassen.Die Realität sieht ganz anders aus als Möchtegern Kanzlerin Nahles es uns versucht zu erklären!

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