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SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz will gegen Billigflüge vorgehen – Keine Tickets unter 50 Euro mehr

Bundesfinanzminister Olaf Scholz spricht sich gegen Billigflüge aus. Kein Flug dürfe billiger sein als die Flughafengebühren und alle anderen Gebühren, die dafür anfallen.
12.05.2021 - 21:46 Uhr 1 Kommentar
Einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr hält Scholz nicht für realistisch. Quelle: dpa
Olaf Scholz

Einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr hält Scholz nicht für realistisch.

(Foto: dpa)

Berlin SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz will gegen innereuropäische Billigflüge vorgehen und eine Preisgrenze durchsetzen. „Kein Flug darf billiger sein als die Flughafengebühren und alle anderen Gebühren, die dafür anfallen“, sagte Scholz am Mittwochabend in der Sendung „ProSieben Spezial Live“. Weitergehende Regelungen seien rechtlich schwierig.

Das bedeute aber immerhin, „dass es sicherlich keinen (Flug) geben wird, der unter 50, 60 Euro dann sein wird“. Auch das sei noch ziemlich günstig, gemessen an dem, was Flugreise früher gekostet hätten.

In ihrem vergangenen Sonntag beschlossenen Wahlprogramm verspricht die SPD, dass Bahnfahren innereuropäisch günstiger und attraktiver als Fliegen wird. Einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr hält Scholz dagegen nicht für realistisch – zumindest nicht, wenn man ihn auch ausbauen wolle.

Scholz sprach sich aber für mehr 365-Euro-Tickets in Gemeinden und Landkreisen aus. Außerdem müsse viel Geld in den Ausbau des Nahverkehrs gesteckt werden.

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    Die Bundesregierung hat gerade die Klimaschutzziele verschärft. Mit Milliardenbeträgen soll zudem seit längerem die Deutsche Bahn verbessert werden. Doch bis zur Corona-Pandemie, in der der Flugverkehr eingebrochen ist, waren Flüge innerhalb Deutschlands oft deutlich günstiger als Bahnfahrten. Auch Verbindungen in Europa – etwa von den Lufthansa-Konkurrenten Ryanair und Easyjet – gab es teilweise für wenige Euro.

    Scholz forderte von den Bundesländern konkrete Schritte für mehr Klimaschutz. Ziele zu formulieren reiche alleine nicht aus. „Wer das mit dem Klimaschutz ernst nimmt, der muss auch mal Windräder genehmigen und Leitungen bauen“, sagte der Vizekanzler in der ProSieben-Sendung.

    Dafür sei offenkundig ein Politikwechsel nötig. So seien im grün-schwarz regierten Baden-Württemberg in den vergangenen Jahren so gut wie keine Windräder gebaut worden, genauso im schwarz-grün regierten Hessen.

    Mehr: SPD-Parteitag: Scholz gibt sich entspannt – doch in der Partei macht sich Unruhe breit

    • dpa
    • rtr
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    1 Kommentar zu "SPD-Kanzlerkandidat: Olaf Scholz will gegen Billigflüge vorgehen – Keine Tickets unter 50 Euro mehr"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Mir war nicht bekannt, dass Herr Scholz ein Volkswirtschaftstudium oder wenigstens ein Betriebswirtschaftsstudium absolviert hat. Herr Scholz sollte sich etwas mehr um das Festlegen wirtschaftlicher Rahmenbedingungen kümmern. Die Preisgestaltung von Produkten der Unternehmen gehört nicht dazu.

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