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SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück könnte Merkel herausfordern

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Steinbrück, der sich seit seinem Ausscheiden als SPD-Minister nach der verlorenen Bundestagswahl weitgehend aus der Tagespolitik zurückzog, hat bislang eine Kandidatur nicht strikt ausgeschlossen. Die SPD müsse aber zunächst ihren programmatischen Kurs klären, bevor solche Fragen entschieden werden, hatte er zu jüngsten Spekulationen um seine Person erklärt.

In der SPD haben sich in letzter Zeit Zweifel verstärkt, ob Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier 2013 erneut als Herausforderer von Kanzlerin Angela Merkel ins Rennen gehen möchte. Für Steinbrück könnte nach Ansicht von SPD-Politikern sprechen, dass bei der Wahl 2013 aller Voraussicht nach Wirtschafts- und Finanzthemen im Vordergrund stehen werden. Bei SPD-Linken, mit denen sich Steinbrück immer wieder angelegt hat, würde eine solche Kandidatur allerdings kritisch gesehen. Anerkannt wird dort aber auch, dass der ehemalige nordrhein-westfälische Ministerpräsident nicht nur bei großen Teilen der SPD-Anhänger populär ist.  

In seinem im letzten Jahr erschienenen Buch hatte Steinbrück eine Reihe von Vorschlägen zur „Revitalisierung der SPD“ gemacht. Die Partei sei in der Vergangenheit immer dann mehrheitsfähig gewesen, wenn sie der Bevölkerung gleichzeitig soziale Kompetenz und ökonomischen Sachverstand glaubwürdig vermittelt habe. Derzeit werde man aber öffentlich als „Partei der Zukurzgekommenen und Verlierer“ wahrgenommen, schrieb Steinbrück. Die SPD müsse sich für Facharbeiter in den modernen Industrien, Mittelständler und berufstätige Frauen stärker öffnen. „Ohne eine neue Theorie des Wohlfahrtsstaats wird die SPD nicht mehr mehrheitsfähig“, zeigte er sich überzeugt.

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  • dpa
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7 Kommentare zu "SPD-Kanzlerkandidat: Steinbrück könnte Merkel herausfordern"

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  • Treffend formuliert!

    Wir haben aber eine Wahl, wir schließen uns der Schweiz an, nach Art. 145 Abs. 3 GG.

    Österreich arbeitet schon an sein Referendum!

  • Steinbrück/Asmussen beide sind das traumpaar,allein wenn sie verantwortung aus ihren handlungen der vergangenheit übernehmen würden,hätten wir bis ans ende ruhe vor ihnen.CH-Gast hat alles gesagt.wobei die CH in dem alltäglichen geschäftsleben irgendwie dazu passt.was aber nachvollziehbar ist.

  • Warum Steinbrück? Er ist mitverantwortlich für die horrende Schulden und hat die Armut mit Hr. Schröder eingeführt. Er ist für die Kinderarbeit und darf somit nie mehr politische
    Verantwortung in Europa tragen! Er ist mit schuldig am Niedergang Deutschlands.

  • Nicht Ihr ernst? Steinbrück ist einer der dümmsten Politiker unserer Zeit. Von Finanzen hat er mal garkeine Ahnung. Durch Heuschrecken-Zulassung hat er die Krise nach Deutschland geholt. In der Krise hat er zur Krisenbewältigung alles gemacht, was die Banker ihm eingeflüstert haben. Und wo stehen wir jetzt? Wir schmeißen Euros zur Erhaltung des Euros weg! Nach der Krise ist vor der Krise. Steinbrück hat einen sehr hohen Anteil daran.

  • Steinbrück wäre in der Tat ein sicher sehr guter Kanzler
    mit hervorragenden Fachkentnissen im Finanzbereich,
    dazu Scholl, Steinmeier in Kernministerien.
    Dann ging es mit Deutschald wieder voarn als mit der ahnungslosen ZickZick-Lobby Kanzlerin gegen das Volk
    Ich hoffe wir müssen nicht noch 3 Jahre warten sondern nur bis zum Sommer 2011!

  • Steinbrück wäre in der Tat ein sicher sehr guter Kanzler
    mit hervorragenden Fachkentnissen im Finanzbereich,
    dazu Scholl, Steinmeier in Kernministerien.
    Dann ging es mit Deutschald wieder voarn als mit der ahnungslosen ZickZick-Lobby Kanzlerin gegen das Volk
    Ich hoffe wir müssen nicht noch 3 Jahre warten sondern nur bis zum Sommer 2011!

  • Das wäre super !
    Endlich ein richtiger Fachmann für Schuldenwirtschaft, nach seinem world class track record in NRW (Milliardenschulden) und als D-Finanzminister (nochmals neue Milliardenschulden). Sein know how wird ab 2013, wenn nicht ab sofort, bitter nötig sein, angesichts der EUR-Schuldenkatastrophe bei den PIIGS. Die dadurch neu entstandenen dauerhaften D-Schulden (zusätzlich zu den alten 2000 Mia.) rufen gerade nach so einem Mann !
    Auch sein Ton und Auftreten eines "ugly German", insbesondere gegenüber den kleinen Nachbarländern (CH- "Zuckerbrot und Peitsche"..., Liechtenstein- "Daumenschrauben anlegen"...) wird einen frischen Wind in die EU-Landschaft blasen.
    Etwas Sorgen macht uns in der Schweiz, dass es für ihn 2013 evt. nicht viel in D/EU zu regieren gibt, nach dem erwarteten EUR-GAU und dadurch Verarmung der Mittelschicht, massiver Auswanderung der D-Leistungsträger und Flüchtlingsströme aus GR, P, ES.