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SPD könnte auf eigenen Kandidaten verzichten Schröder: Zeit für eine Bundespräsidentin

Bundeskanzler Schröder will «nicht ausschließen», dass die SPD einen Unionskandidaten für die Rau-Nachfolge unterstützt - jedoch nur dann, wenn es eine Frau ist.

HB BERLIN. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hält es für denkbar, dass seine Partei bei der Wahl des Bundespräsidenten im Mai auf einen eigenen Kandidaten verzichtet, wenn die Union eine Frau aufstellt. Er habe oft gesagt, es sei an der Zeit, dass eine Frau Präsidentin würde, sagte der SPD-Vorsitzende dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel».

Da die rot-grüne Koalition in der Bundesversammlung jedoch keine Mehrheit hat, müsse sich die Opposition bald auf einen Vorschlag einigen, sagte Schröder. «Dann wird man sehen, wie man darauf reagiert.»

Der Kanzler wollte «nicht ausschließen», eine von den konservativen Parteien vorgeschlagene Bewerberin zu unterstützen. «Wenn man schon darauf hinweist, der Kandidat müsse von der potenziellen Mehrheit benannt werden», dann müsse man «zugleich auch die innere Freiheit haben zu sagen: Die Kandidatin, sofern sie integrationsfähig ist, schauen wir uns vorurteilsfrei an», sagte Schröder.

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