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SPD und FDP Nahles und Lindner wollen „zuhören und miteinander reden“

Vor 50 Jahren assoziierte sich die sozialliberalen Koalition. Heute betonen SPD und FDP zwar den gegenseitigen Respekt – aber auch die Differenzen.
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Andrea Nahles und Christian Lindner haben den Wert gegenseitigen Respekts und Austauschs betont. Quelle: dpa
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Andrea Nahles und Christian Lindner haben den Wert gegenseitigen Respekts und Austauschs betont.

(Foto: dpa)

Berlin Die Vorsitzenden von SPD und FDP, Andrea Nahles und Christian Lindner, haben angesichts rauer werdender politischer Debatten den Wert gegenseitigen Respekts und Austauschs betont.

„Selbst wenn man nicht unmittelbar eine Koalition anstrebt, ist es ein Zeichen von politischer Kultur, dass man spricht und weiß, wie die anderen ticken“, sagte Lindner in einem von der „Welt am Sonntag“ moderierten Gespräch beider Parteichefs.

Nahles berichtete, sie ärgere sich, wenn Lindner im Bundestag rede, als trage er das Programm des Industrieverbands BDI vor. „Aber ich will und muss trotzdem in der Lage sein, zuzuhören und auch mal offen zu sagen: Ja, in dem Punkt hat er recht!“

Sie verwies auf das Großbritannien, das im Brexit-Streit gespalten ist. „Dort scheint es trotz einer historischen Krise nicht mehr möglich, dass Parteien über ihren Tellerrand gucken und das Land zusammen führen. Wenn das aber nicht mehr geht, dann ist die Demokratie am Ende. Und das darf uns in Deutschland nie passieren“, mahnte die SPD-Chefin.

Beide betonten zugleich die politischen Differenzen ihrer Parteien.

Die Zeitung hatte sie anlässlich des 50. Jahrestags der sozialliberalen Koalition von 1969 eingeladen, der im Oktober ansteht. Am Montag treffen sich Sozialdemokraten und Freidemokraten auf Einladung ihrer beiden Parteistiftungen, um daran zu erinnern.

  • dpa
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