SPD-Vorschlag Mehrheit für offene Kanzlerkandidatur-Wahl

Kanzlerkandidaten sollen bald auch von Nicht-Parteimitgliedern gewählt werden - für diesen Vorschlag musste SPD-Chef Gabriel aus der eigenen Partei Kritik einstecken. In der Bevölkerung indes kommt sein Vorschlag gut an.
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Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel. Quelle: dpa

Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel.

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HamburgEine Mehrheit der Bürger begrüßt einer Umfrage zufolge den parteiintern umstrittenen Vorschlag der SPD-Spitze, Kanzlerkandidaten künftig auch von Nichtmitgliedern wählen zu lassen. Überdurchschnittlich hoch falle dabei die Zustimmung zur öffentlichen Kanzlerkandidatenkür bei SPD-Wählern aus, wie eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov im Auftrag von „Zeit Online“ ergab. 84 Prozent der befragten SPD-Wähler würden ein solches Vorgehen begrüßen. Insgesamt halten demnach knapp drei Viertel der Befragten die öffentliche Wahl der Kanzlerkandidaten für eine gute Idee. Nur 14 Prozent lehnen sie ab.

SPD-Chef Sigmar Gabriel und Generalsekretärin Andrea Nahles hatten unter anderem diese Idee kürzlich ins Spiel gebracht, um die SPD wieder attraktiver für die Bürger zu machen. Die Vorschläge zur Parteireform sollen bei einer Sondersitzung des SPD-Parteirates am 27. Juni beraten werden.

  • dpa
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