Spekulationen Westerwelle dementiert Rücktrittsabsicht

In Umfragen dümpelt die FDP bei fünf Prozent - bei der Bundestagswahl vor einem Jahr waren es noch fast 15. Westerwelles Doppelbelastung als Vizekanzler und Parteichef gilt als Manko. Doch er will die FDP weiter führen und bei Regionalkonferenzen Rückhalt zurück gewinnen.
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Parteichef und Außenminister Guido Westerwelle: Gerüchte um Zukunft als FDP-Vorsitzender. Quelle: dpa

Parteichef und Außenminister Guido Westerwelle: Gerüchte um Zukunft als FDP-Vorsitzender.

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HB BERLIN DRESDEN. FDP-Chef Guido Westerwelle hat Spekulationen über einen möglichen Rückzug von der Parteispitze dementiert. „Ich habe nie darüber nachgedacht“, sagte Westerwelle am Sonntag bei einem Empfang der sächsischen FDP anlässlich ihres 20- jährigen Bestehens in Dresden. „Da können Sie mal sehen, wie schnell Gerüchte entstehen.“

Auslöser der Spekulationen war ein Bericht der „Bild am Sonntag“. Unter Berufung auf Vertraute hatte das Blatt Westerwelle mit dem Satz zitiert: „In meinem Urlaub auf Mallorca habe ich über einen Rücktritt vom Parteivorsitz nachgedacht.“ Anlass seien die schlechten FDP- Umfragewerte und vor allem geringer Rückhalt in der eigenen Partei.

Zuvor hatte bereits FDP-Generalsekretär Christian Lindner die Rücktrittsabsicht zurückgewiesen. „Wir sind entschlossen, mit Guido Westerwelle jetzt wieder in die Offensive zu kommen. Die Regionalkonferenzen zeigen seinen großen Rückhalt an der Parteibasis“, sagte Lindner der „Neuen Westfälischen“.

Wegen der schlechten Stimmung an der Parteibasis hatte die FDP- Führung vier Regionalkonferenz anberaumt. Die erste Konferenz fand in Siegburg statt. Weitere Konferenzen folgen am 30. September in Schwerin und am 8. Oktober in Halle.

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1 Kommentar zu "Spekulationen: Westerwelle dementiert Rücktrittsabsicht"

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  • Wie tief kann Deutschland noch sinken?

    ich wünsche mir wieder den § 175 herbei.

    Ära Adenauer:

    „.......hat die Rechtsordnung gegenüber der männlichen Homosexualität die Aufgabe, durch die sittenbildende Kraft des Strafgesetzes einen Damm gegen die Ausbreitung eines lasterhaften Treibens zu errichten, das, wenn es um sich griffe, eine schwere Gefahr für eine gesunde und natürliche Lebensordnung im Volke bedeuten würde.“

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