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Spitzenkandidaten Grüner Zoff über Urwahl-Frage

Bei den Grünen geht das Kandidatengerangel munter weiter: Die einen sind gegen die Basisbefragung, andere dafür - Göring-Eckardt wirbt erneut für eine Teamlösung. Auch Ex-Kanzler Gerhard Schröder diskutiert mit.
25.08.2012 - 13:07 Uhr 5 Kommentare
Katrin Goering-Eckardt (Buendnis90/Die Grünen) sitzt in Berlin bei der Bundesdelegiertenkonferenz der Partei auf dem Podium. Quelle: dapd

Katrin Goering-Eckardt (Buendnis90/Die Grünen) sitzt in Berlin bei der Bundesdelegiertenkonferenz der Partei auf dem Podium.

(Foto: dapd)

Berlin Die Suche nach den Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl sorgt bei den Grünen für Streit. Der Vorschlag des Bundesvorstands, eine Urwahl abzuhalten, stößt beim Europaabgeordneten Werner Schulz auf Ablehnung, bei der Grünen Jugend hingegen auf große Zustimmung. Umstritten ist zudem die Frage, wie viele Spitzenkandidaten es geben soll.

Der Länderrat der Grünen entscheidet am 2. September, ob es eine Mitgliederbefragung gibt. Für diese Möglichkeit will sich der Bundesvorstand stark machen. Bislang haben Parteichefin Claudia Roth, Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt sowie die beiden Vorsitzenden der Bundestagsfraktion, Renate Künast und Jürgen Trittin, ihr Interesse an einem Kandidatenposten angemeldet.

Der Grünen-Europaabgeordnete Schulz lehnt eine Urabstimmung klar ab. "Ein Parteitag muss das Spitzenpersonal für die Bundestagswahl bestimmen, dazu brauchen wir keinen Mitgliederentscheid", sagte er dem "Focus" laut Vorabbericht.

Schulz kritisierte zugleich die Grünen-Führung für den Umgang mit der Frage: "Der ganze Personalprozess läuft seit Monaten unprofessionell." Die Inhalte der Partei verschwänden im Hintergrund.

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    Ähnlich kritisch äußerte sich die Sprecherin der Grünen Jugend, Sina Doughan. "Viele Mitglieder sind von der monatelangen Personaldebatte inzwischen sichtlich genervt", sagte sie dem Magazin.

    Anders als Schulz ist aber der Parteinachwuchs laut Doughan "ganz klar für eine Urwahl". Eine Entscheidung über die Spitzenkandidaten dürfe "auf keinen Fall im Hinterzimmer fallen", sagte sie.

    Göring-Eckhardt will bestimmte Variante
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    5 Kommentare zu "Spitzenkandidaten: Grüner Zoff über Urwahl-Frage"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wenn die Grünen nochmals in die Regierung kommen, dann heißt es nur noch "Gute Nacht Deutschland"

    • Ich habs schon mal geschrieben, was mischt sich dieser Gas-Gerd seit Neuestem wieder ständig in die Politik?
      Was hat der vor? Was plant der?

    • Na prima, dass dieser staatstragende lupenreine Basta-Demokrat Schröder auch mal wieder was zu sagen hat; und dann noch in Sachen Grüne !

    • Die grünen Gutdünker-Deutschenhasser kann man nicht mehr sehen. Grüne Kruste seit Jahrzehnten, nutzen jeden Gelegenheit um Deutschland Schaden zuzufügen.

      Wenn die "drankommen" bekommt Deutschland den letzten Tritt, den Merkel sich jetzt noch nicht traut um uns der "EU aus Brüssel" entkernt, entwurzelt, identitätslos als billige endlose Steuergeld-Zahler vor die Füße zu legen. Barroso warte schon drauf.

    • Wenn man nicht mehr weiter weiß, regelt man mit ´ner Urwahl den ganzen Sch...!
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