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Staat und Private Bildungsausgaben so hoch wie nie

Staat und Private haben im Jahr 2012 so viel Geld in Bildung investiert wie nie zuvor. Vor allem Kinderbetreuung und Hochschulen haben davon profitiert. Der größte Finanzier bleibt die öffentliche Hand.
26.03.2014 - 12:37 Uhr 2 Kommentare
Der größte Teil der Ausgaben wurde in Kindergärten, Schulen, Hochschulen und der dualen Ausbildung investiert. Quelle: dpa

Der größte Teil der Ausgaben wurde in Kindergärten, Schulen, Hochschulen und der dualen Ausbildung investiert.

(Foto: dpa)

Wiesbaden Die Ausgaben für Bildung in Deutschland sind auf einen Rekordwert gestiegen. Rund 247,4 Milliarden Euro haben der Staat und Private 2012 in Bildung, Forschung und Wissenschaft gesteckt. Das waren 1,9 Prozent mehr als 2011. Damit legen die Ausgaben seit 2004 stetig zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch auf der Basis vorläufiger Berechnungen mitteilte. Das Geld kam vor allem der Kinderbetreuung und den Hochschulen zugute.

Der Anteil am Bruttoinlandsprodukt lag 2012 wie im Vorjahr bei 9,3 Prozent. 2009 hatte er noch 9,5 Prozent ausgemacht. Fast zwei Drittel des Geldes entfallen auf die öffentlichen Haushalte.

Der größte Teil kam mit 134,9 Milliarden Euro der Erstausbildung in Kindergärten, Schulen, Hochschulen und der dualen Ausbildung zugute. Für Weiterbildung, Jugendarbeit, Krippen und Horte wurden 21,7 Milliarden Euro aufgewendet. Diese Ausgaben werden im internationalen Vergleich der Bildungsausgaben nicht mitgerechnet. Für Forschung und Entwicklung wandten Unternehmen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen 65,3 Milliarden Euro auf.

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    • dpa
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    2 Kommentare zu "Staat und Private: Bildungsausgaben so hoch wie nie"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Gehören gebrauchsfähige Toiletten in Schulen nicht auch dazu? In Berlin kann man den Eindruck gewinnen, Toiletten werden an Schulen abgeschafft!

    • Man kann nicht in Bildung investieren , man kann nur Vorausetzungen schaffen, dass Menschen die richtigen Werkzeuge bekommen. Ob die dann helfen sieht man an vielen Hochschulen, wo Abiturienten seit Jahren auftauchen, die keinerlei Allgemeinbildung mitbringen. Es wird in Bildung investiert, keine Frage. Aber es wird so investiert, dass Studenten keine Studenten Unruhen mehr in Deutschland auslösen können, weil sie völlig überfordert sind mit ihren Aufgaben. Weiterhin sind Schul Gebäude in Deutschland immer noch baureif und Contäiner sind auch keine Lösung. Dann jedes Jahr eine neue Schulreform in den Ländern je nach Parteilaune. Das nenne ich keinen Fortschritt das ist Mobbing.

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