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Staatlicher Zuschuss SPD plant 30-Stunden-Woche für junge Familien

In der Debatte um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie meldet sich die SPD mit einer neuen Idee zu Wort. Die Lösung könne eine auf zwei bis drei Jahre befristete Arbeitszeitreduzierung sein.
27.12.2012 - 07:08 Uhr 6 Kommentare
Mütter sollen Kind und Beruf besser vereinbaren können. Quelle: dpa

Mütter sollen Kind und Beruf besser vereinbaren können.

(Foto: dpa)

Berlin Die SPD will mit einer staatlich bezuschussten 30-Stunden-Woche für junge Väter und Mütter die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stärken. „Einerseits gibt es viele Frauen, die stärker aus ihrem Beruf rausgehen müssen, als sie es wollen. Und wir haben auf der anderen Seite Männer, die gerne mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen würden“, sagte SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles der Deutschen Presse-Agentur.

Die Lösung könne in Kooperation mit den Arbeitgebern eine auf zwei bis drei Jahre befristete Arbeitszeitreduzierung sein. Der Staat könne einen Teil der Einbußen auffangen. Die Idee solle Teil des SPD-Wahlprogramms 2013 werden. SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück unterstützt die Idee eines solchen Arbeitszeitmodells.

Damit will die SPD für Bürger zwischen 25 und 40 Jahren neue Anreize schaffen. „Das wäre ein Angebot nach der Elternzeit, damit Familien für zwei, drei Jahre mehr Zeit für ihre Kinder durch eine Reduzierung der Arbeitszeit hätten. Wir wollen diese Rush Hour des Lebens zwischen 25 und 40 Jahren entzerren“, sagte Nahles. „Das hilft vielleicht auch, einen Karriereknick für Frauen zu vermeiden, die zu lange raus sind aus dem Berufsleben.“ Es sei sehr traurig, dass Deutschland seit Jahren Schlusslicht bei Familien und Kindern sei, sagte die SPD-Generalsekretärin.

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    • dpa
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    6 Kommentare zu "Staatlicher Zuschuss: SPD plant 30-Stunden-Woche für junge Familien"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Andrea Nahles wieder!
      Dauerstudium mit 20 Semestern Germanistik, Abschluss mit AchundKrach, nie gearbeitet, Parteiposten, sich durch die Ränge nach oben geschleimt und jetzt das Land führen wollen, solange andere bezahlen müssen.

      Sie kann sich drauf verlassen, der ausgeraubte Mittelstand wird ihre Pension bezahlen.
      Wenn sie sich da mal nicht täuscht.

    • Ich plädiere für die 10-Stunden-Woche !
      Aber mit Gehaltsverdoppelung und tariflich abgesicherten 10 Freistunden pro Woche !

    • Zitat : Damit will die SPD für Bürger zwischen 25 und 40 Jahren neue Anreize schaffen.

      Ein verlogener Sozi-Klüngel.

      Was die Junge Familie braucht ist ein Kita-Platz UND ein Vollzeitjob, um seine Existenz aufzubauen !
      Nach der Agenda 2010 muss die Junge Familie fest mit einplanen, dass die Jobs ab etwa 50 Jahre weg sind ( Altersdiskriminierung ). Bis dahin muss alles finanziell im Lot sein :
      Existenzgründung, Kindererziehung und Ausbildung, Rentenvorsorge !
      Und das geht NICHT mit einem 30 Stunden Job, ihr Roten, dämlichen Socken !!!

    • Unsere Regierung setzt alles daran, Kindergärten NICHT bauen zu müssen. Ich plädiere dafür: Kein Geld nach Griechenland, dafür Kitas bauen und die Zwerge betreuen ohne dass die Eltern dafür bezahlen müssen. Investieren wir doch endlich mal in UNSERE Zukunft. Wir müssen uns nicht über die Vergreisung der Bevölkerung wundern, wenn es keine Kinder mehr gibt.

      Wer will denn schon noch Kinder bekommen, wenn Kinder ein Armutsrisiko sind?

    • Was nützt mir eine 30 Stunden Woche? Wer passt denn in diesen 30 Stunden auf meinen Nachwuchs auf? Ich brauche verdammt noch mal Kindergartenplätze. Die SPD ist echt sau dämlich.

    • Ist die SPD eigentlich eine Partei oder eine Comedy-Truppe?
      Das Santa-Claus-Prinzip..essentiell für interventionistische Politik ist und bleibt ein unerschöpflicher Kapitalstock, der für alle Zeiten angezapft werden kann, unerschöpflich. Eben der Weihnachtsmann, wie Ludwig von Mises formulierte.

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