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Staatsschutz in Lübeck ermittelt Linksextreme bekennen sich zu Brandanschlag auf Hako

Der Brandanschlag auf die Hako-Unternehmensgruppe am Jahrestag des Kriegsbeginns im Irak hat offenbar einen politischen Hintergrund. Das legt ein Bekennerschreiben nahe, das am Mittwoch beim Handelsblatt einging.

DÜSSELDORF. Die dem Anschein nach linksextreme Gruppe bekannte sich dazu, mit Brandsätzen in der Nacht zum Samstag Räume der Hako-Zentrale im schleswig-holsteinischen Bad Oldesloe zerstört zu haben. Dabei entstand nach Firmenangaben ein Sachschaden von mehr als hunderttausend Euro. Der Staatsschutz in Lübeck hat die Ermittlungen übernommen, wollte gestern aber keine Stellungnahme abgeben.

Hako stellt vor allem Reinigungsmaschinen her. Die Familie des verstorbenen BDI-Chefs Tyll Necker hält Anteile an dem Unternehmen, das wohl zum Ziel wurde, weil es an der Produktion des Luftlandefahrzeugs "Mungo" beteiligt ist. Der "Mungo", der hauptsächlich vom Münchner Wehrtechnikunternehmen Krauss-Maffei Wegmann hergestellt wird, soll vor allem bei den Spezialstreitkräften der Bundeswehr zum Einsatz kommen. Hako liefert das Fahrwerk.

In dem mehrseitigen Bekennerbrief wendet sich die Gruppe vor allem gegen gemeinsame europäische Rüstungsprojekte. Zudem fordert sie eine "Radikalisierung" linker Aktivitäten.

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