Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Staatsverschuldung Öffentliche Schulden liegen erstmals über 2,2 Billionen Euro

Den stärksten Schuldenzuwachs verzeichnet zu Jahresbeginn der Bund - auch aufgrund der Pandemie. Bei den Haushalten der Länder gibt es laut Statistischem Bundesamt große Unterschiede.
28.06.2021 - 10:30 Uhr Kommentieren
Die Schuldenuhr zeigt die Gesamtschuldenlast von Bund, Ländern und Gemeinden an. Im ersten Quartal ist diese weiter gestiegen. Quelle: dpa
Die Schuldenuhr des Bunds der Steuerzahler

Die Schuldenuhr zeigt die Gesamtschuldenlast von Bund, Ländern und Gemeinden an. Im ersten Quartal ist diese weiter gestiegen.

(Foto: dpa)

Wiesbaden Die öffentlichen Schulden in Deutschland sind Anfang 2021 auf ein Rekordhoch gewachsen. Insgesamt wuchs die Schuldensumme von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherung bei Banken und Privatunternehmen Ende des ersten Quartals im Vergleich zum Vorquartal um 1,5 Prozent auf gut 2,2 Billionen Euro.

„Dies entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 26 532 Euro“, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mit. Der Anstieg sei weiterhin vor allem auf Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie zurückzuführen, hieß es.

Den stärksten Schuldenzuwachs verzeichnete der Bund mit einem Anstieg um zwei Prozent auf 1431,4 Milliarden Euro. Die Bundesländer waren zum Ende des ersten Quartals mit 639,9 Milliarden Euro verschuldet, was einem minimalen Zuwachs von 0,6 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2020 entspricht.

Dabei entwickelten sich die Länder unterschiedlich: Während Berlin und Sachsen-Anhalt (jeweils +3,9 Prozent) sowie Nordrhein-Westfalen (+3,4 Prozent) die höchsten Anstiege aufwiesen, verzeichneten Bremen (-12,8 Prozent), Schleswig-Holstein (-3,3 Prozent) und Bayern (-2,7 Prozent) die stärksten Rückgänge.

Die Gemeinden und Gemeindeverbände waren Ende des ersten Quartals mit 134 Milliarden Euro verschuldet, was einem Zuwachs von 1,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal entspricht.

Mehr: Ökonomen im Streitgespräch: Brauchen wir diese Schuldenbremse noch?

  • dpa
  • rtr
Startseite
Mehr zu: Staatsverschuldung - Öffentliche Schulden liegen erstmals über 2,2 Billionen Euro
0 Kommentare zu "Staatsverschuldung: Öffentliche Schulden liegen erstmals über 2,2 Billionen Euro"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%