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„Starkes Fundament“ Merkel betont gutes Verhältnis zu Hollande

Bundeskanzlerin Angela Merkel will von Spannungen zwischen ihr und Frankreichs Präsident Hollande nichts wissen. In der Sache gebe es „auch Unterschiede“. Vorwürfe der französischen Sozialisten ließ sie abblitzen.
16.05.2013 - 21:28 Uhr 7 Kommentare
Merkel und Hollande: „Es muss Nuancen geben zwischen Zerrüttung und Busenfreundschaft“. Quelle: AFP

Merkel und Hollande: „Es muss Nuancen geben zwischen Zerrüttung und Busenfreundschaft“.

(Foto: AFP)

Berlin Trotz anders lautender Berichte will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) von zwischenmenschlichen Spannungen mit dem französischen Präsidenten François Hollande nichts wissen. „Das deutsch-französische Verhältnis steht auf sehr starkem Fundament“, beteuerte Merkel am Donnerstag bei einer europapolitischen Diskussionsrunde in Berlin. Ihr persönliches Verhältnis zu Hollande sei ebenfalls „ein gutes“ – was freilich nicht ausschließe, dass es in der Sache „auch Unterschiede“ gebe.

Nicht bei jeder Unstimmigkeit zwischen Paris und Berlin sei gleich von einer Krise in den bilateralen Beziehungen auszugehen, betonte die Kanzlerin. „Es muss Nuancen geben zwischen Zerrüttung und Busenfreundschaft“, warb Merkel für mehr Differenzierung. Sonst entstehe der Eindruck, dass es „dazwischen nichts mehr gibt“. Kritik französischer und deutscher Parteipolitiker am Regierungskurs des jeweiligen Nachbarlandes sieht die Kanzlerin nach eigener Darstellung durchaus positiv: „Wenn das Einzelne so äußern, dann gibt mir das eine Grundlage zu verstehen, wie sie dort argumentieren.“

Den Vorwurf des europapolitischen Egoismus', wie er jüngst in einem kontroversen Positionspapier der französischen Sozialisten laut geworden war, ließ die CDU-Chefin abblitzen: „Ich bin nicht egoistisch. Ich weiß, Deutschland geht es nur gut, wenn es Europa gut geht.“

Hollande bemühte sich derweil in Paris um versöhnliche Töne. Er und Merkel hätten in der Europapolitik immer einen Kompromiss gesucht und schließlich auch gefunden. Ausdrücklich verwies der französische Präsident auf das „unverzichtbare deutsch-französische Paar, ohne das Europa nicht vorankommen kann“. Denn sollte die EU „in ihrem heutigen Zustand verharren, wäre dies vielleicht das Ende der europäischen Idee“.

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    7 Kommentare zu "„Starkes Fundament“: Merkel betont gutes Verhältnis zu Hollande"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ric
      richtig
      Das Bild spricht doch Bände und straft diesem alterntivlosen Geseiere von Merkel Lügen

    • Merkel - Hollande
      Viele Worte - keine Substanz - keine Kompetenz
      Es ist nur noch peinlich!
      C´est honteux!

    • Da muß sich wohl Frau Merkel auf Frau Le Pen einstellen.

    • Manchmal sagt ein Bild mehr, als tausend Worte

    • den selbstbedienungssozialismus hamn wir doch hier im land für die selbsternannten exzellenzen und eliten,die von den abgeordneten aller farben die letzten 15 jahre um mindestens 1 500 miliarden beitragen für das gesamtwohl entlastet wurden.

      warum hat sich denn der private konsum zurückentwickelt und warum hanem denn die unternehmereinkommen um die hälfte zugelegt.

      die französische wirtschaft ist letztlich stabiler als unsre,weil der binnenanteil des BIPS höher ist.

      das 4.quartal 12 mit nem minus und das frisierte erste quarteal 13 mit lächerlichen 0,1 % wachstum zeigt doch,daß es hier im land abwärts geht.

      die merkel sollte die backen nicht aufblasen sondern zusammenkneifen es ist schon genug mist von ihr in der welt

    • Ja,ja! Starkes Fundament! SHAEF-Gesetzgebung in Kraft, HLKO, 4*2-Verträge mit dem Zusatzprotokoll "Besondere Vereinbarung über die (Reichs)Hauptstadt Berlin"-sinngemäß,Bundesbereinigungsgesetze 2006/07-1Jahr!!! nach dem Ablauf der "Potsdammer" 60-Jahre-Frist, fehlender Friedensvertrag bis heute, DM-Abschaffung, des letzten Strohhalm einer eigenen (eingebildeten) Souveränität DEU nach 1945, Abgabe der Souveränitäten hin zu einer EUdSSR i.A. der Rothschilds, DEU als Zahlmeister für ISRAELn und den "Rest" der Welt...und und und...

    • Das ist es, woran die deutsche und die europäische Politik krankt - Getue und Spielchen. Das ging alles noch in Zeiten von KuK, aber heute sieht jeder die offene Lüge und jeder kann sich ein Bild von der Glaubwürdigkeit der Poitiker und Würdenträger machen. Weg mit diesen Schauspielern und Politik-Karrieristen. Wir brauchen endlich Menschen in verantwortlichen Positionen, die die Probleme ansprechen und bereit sind, Lösungen zu erarbeiten. Das immer weiter so, hat ausgedient. Merkel wird bald Geschichte sein und Hollande wird von der Finanzwelt weggefegt, denn die wird den Sozialismus von Frankreich nicht bereitwillig weiter finanzieren.

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