Statistisches Bundesamt Tarifverdienste erneut stärker gestiegen als Inflation

Im dritten Quartal ist das Einkommen bei den Tarifbeschäftigten deutlich gestiegen. Laut Statistischem Bundesamt ist der Lohn zum Vorjahr um drei Prozent geklettert. Zudem ist die Inflation nur gering ausgefallen.
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Die Tarifbeschäftigten haben wieder mehr Geld zum Ausgeben. Quelle: dpa
Einkommen

Die Tarifbeschäftigten haben wieder mehr Geld zum Ausgeben.

(Foto: dpa)

WiesbadenDie Einkommen der Tarifbeschäftigten in Deutschland sind im dritten Quartal deutlich gestiegen. Einschließlich Sonderzahlungen erhielten sie durchschnittlich drei Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Da die Verbraucherpreise im gleichen Zeitraum nur um 0,5 Prozent kletterten, dürften viele Beschäftigte auch unter dem Strich mehr im Geldbeutel haben. Das kann den privaten Konsum ankurbeln. Ohne Sonderzahlungen, zu denen auch das Weihnachtsgeld gehört, lag der Zuwachs bei 1,9 Prozent.

Für den Jahresdurchschnitt 2016 rechnet die Wiesbadener Behörde allerdings nur mit einem Anstieg der Tarifverdienste um voraussichtlich 2,0 Prozent. Ein geringeres Plus habe es zuletzt mit 1,7 Prozent im Jahr 2011 gegeben.

Was ist teurer und was billiger geworden?
Butter
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Das beliebte Streichfett ist vielseitig einsetzbar: Zum Backen, Braten oder einfach nur als Aufstrich. Leider ist es im Oktober 2016 rund 21,7 Prozent teurer als im Vorjahresmonat. Dann doch lieber Margarine.

Betriebssysteme oder andere PC-Anwendersoftware
2 von 10

Ob nun Windows oder IOS, zur optimalen Handhabung benötigt jeder Computer ein Betriebssystem. Dementsprechend erscheinen regelmäßig neue Versionen der altbekannten Begleiter. Allerdings sind sie im Oktober 19,8 Prozent teurer als im selben Monat des Jahres 2015. Ein Jammer für jeden Computer Enthusiasten.

Olivenöl
3 von 10

Ganze elf Prozent Teurer als im Vorjahr. Dann doch lieber das klassische Rapsöl.

Digitale Kameras
4 von 10

Ob nun Canon oder Nikon, die klassischen Fotoapparate sind oftmals beliebte Urlaubsbegleiter. Bei einer Preiserhöhung von 10,8 Prozent allerdings wesentlich teurer als im Vorjahr. Das persönliche Smartphone ist ja auch nicht schlecht.

Apfelsaft
5 von 10

Das gesunde Gegenstück zu Limonaden ist leider rund 9,7 Prozent teurer als im Vorjahr. Doch statt jetzt zu süßen Limonaden zu greifen, sollte man sich doch lieber für ein erfrischendes Wasser entscheiden. Der Preis hat sich nicht großartig verändert und es enthält noch weniger Zucker.

Tomaten
6 von 10

Das Strauchgewächs lässt sich vielseitig verarbeiten. Bei einer Preissenkung von 14,5 Prozent kann man ruhig häufiger zu greifen und seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Milch
7 von 10

Selbst der Klassiker kostet weniger als im Vorjahr. Und das sogar gute 15,1 Prozent.

  • dpa
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