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Steigende Arbeitslosigkeit Arbeitsagentur erwartet für 2013 rote Zahlen

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) wird nach eigener Einschätzung im kommenden Jahr in die roten Zahlen rutschen. Mit ihren Rücklagen könne die BA das erwartete Milliarden-Defizit nach eigenen Angaben aber ausgleichen.
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Schlechte Aussichten: 2013 könnte die BA in die roten Zahlen rutschen. Quelle: dpa

Schlechte Aussichten: 2013 könnte die BA in die roten Zahlen rutschen.

(Foto: dpa)

Berlin Die Bundesagentur für Arbeit (BA) rechnet für das kommende Jahr mit einem Defizit von 1,14 Milliarden Euro. Das geht aus dem am Freitag in Nürnberg vom Verwaltungsrat der Behörde beschlossenen Haushaltsplan hervor.

Das Defizit ist demnach Ergebnis einer voraussichtlich leicht steigenden Arbeitslosigkeit sowie der weiteren Kürzung von Überweisungen aus dem Bundesetat. Ein Darlehen des Bundes werde aber nicht nötig sein, da das Defizit aus den Rücklagen gedeckt werden könne. Für das laufende Jahr erwartet die Behörde einen Überschuss von 2,1 Milliarden Euro.

Der Haushalt 2013 sei damit solide finanziert, erklärte die Behörde, warnte aber auch: „Die verbleibende Rücklage reicht jedoch nicht für stärkere konjunkturelle Schwächephasen.“

Die Haushaltszahlen der BA fußen auf den wirtschaftlichen Eckwerten der Bundesregierung, die für 2013 von einem Wirtschaftswachstum von einem Prozent und von einer durchschnittlichen Arbeitslosenzahl von 2,92 Millionen ausgeht. Das tatsächliche Finanzergebnis der BA am Ende eines Jahres weicht aller Erfahrung nach zumeist deutlich von den geplanten Werten ab.

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  • rtr
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