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Steinbrück SPD will Steuerlast für Firmen nicht erhöhen

Deutsche Unternehmer haben Bedenken gegen die Vermögenssteuerpläne der SPD geäußert. Ihnen trotzt Kanzlerkandidat Peer Steinbrück: Seine Partei plane keine Substanzbesteuerung - nicht nur bei der Vermögenssteuer.
22.04.2013 - 22:55 Uhr 7 Kommentare
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück beschwichtigt die deutsche Wirtschaft. Quelle: dpa

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück beschwichtigt die deutsche Wirtschaft.

(Foto: dpa)

Berlin SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat allen Bedenken aus der Wirtschaft zum Trotz versichert, dass seine Partei die Steuerlast für Firmen nicht erhöhen wolle. "Wir beabsichtigen nicht, die Unternehmensbesteuerung in Deutschland zu verschlechtern", sagte Steinbrück am Montagabend in Berlin bei einem Empfang der SPD-Bundestagsfraktion für mehrere hundert Vertreter der Wirtschaft.

"Wir beabsichtigen keine Substanzbesteuerung." Dies gelte nicht nur für die Vermögensteuer, sondern auch für die Erhöhung der Spitzensatzes in der Einkommensteuer, die sich für Personengesellschaften auswirke. "Auch dies wird gelöst", versprach Steinbrück.

Zuvor hatte der frühere Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Martin Kannegiesser, Zweifel daran geäußert, dass die Vermögensteuerpläne der SPD praktikabel seien. Steinbrück habe versprochen, dass die Vermögensteuer in den Betrieben nicht zu einer Substanzbesteuerung führen werde, sagte Kannegiesser als Gastredner auf dem Wirtschaftsempfang.

"Wie das geht, weiß ich nicht", fügte Kannegiesser hinzu. "Man kann nicht morgens über die Bedeutung der mittelständischen Industrie reden und nachmittags (darüber), wie man Ausnahmen bei der Substanzbesteuerung und anderen Dingen vornimmt."

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    7 Kommentare zu "Steinbrück: SPD will Steuerlast für Firmen nicht erhöhen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wer noch unentschieden darüber ist, was von Steinbrück zu halten ist, der möge hier noch einmal nachlesen

      "SPD und Union haben den Vorstoß von Finanzminister Peer Steinbrück abgelehnt, kostenlose Kindergartenplätze durch Einschnitte beim Kindergeld zu ermöglichen. "

      http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/finanzierung-kostenloser-kindergaerten-steinbruecks-kindergeld-vorschlag-stoesst-auf-breiten-widerstand/2631634.html

      "Nach Berechnungen des Finanzministeriums würde eine Kürzung des aufwändigsten familienpolitischen Förderinstruments um fünf Euro rund 1,1 Milliarden Euro einsparen. Die kommunalen Spitzenverbände hatten die Kosten für einen vollständigen Erlass der Gebühren für einen Kindergartenplatz auf zwei bis drei Milliarden Euro beziffert."

      Wieviele Milliarden Euros hat Steinbrück mit seiner Stimme ins Ausland transferiert? Und nach seinem Dafürhalten sollen es nicht die letzten Milliarden Euros sein.

      Sind Sie jetzt entschieden und wissen, was Sie von ihm zu halten haben?

    • Wer glaubt den Altparteien denn noch? Nur noch tief Gläubige! Das wesentlich bessere Programm hat die AfD: Die Aussagen zur Währungspolitik, Europapolitik, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Staatsfinanzen und Steuern, Alterssicherung und Familie, Bildung, Energiepolitik und Integrationspolitik kann man blanko unterschreieben. Alle Altparteien sind nur Vertuscher, unehrlich, ohne klare Aussagen. Wo sind z.B. die Werte in der Union geblieben? Wo sind die Sozialkorrekturen von Rot-Grün? Wo hat die FDP die Hotelsteuern korrigiert? Die Lösung kann nur AfD heißen, um einen Neuanfang zu starten. Alle Bürger können nun über den Euro entscheiden. Gut so!

    • Da sollte Herr Steinbrück aber nicht so viel versprechen. Denn gegen die sozialistischen Grünen wird er sich nicht wehren können.
      Steinbrück ist ja auch in seiner eigenen Partei als Konsrvativer in der Minderheit

    • Steinbrück hätte Stand-Up-Comedian werden sollen. Verdienen auch mehr als ein "Hartz-IV-Kanzler"...

    • Reiche/Großkonzerne haben Steuersparmöglichkeiten und kennen jedes Schlupfloch. Arme zahlen ja keine (geringe) Steuern, auch wenn sie es selber kaum glauben. Folglich muß der sog. Mittelstand dafür aufkommen. Und dazu zählen nicht etwa nur Abteilungsleiter und Ingenieure. Wer die Gehälter z.B. bei Audi und BMW kennt, weiss, dass hier auch der Facharbeiter und Meister mit einem Jahresgehalt von T€ 45 - T€ 50 schon ganz gut bei der Abgabenlast dabei ist.
      Der Mittelstand hat aber kaum wirkliche Steuersparmöglichkeiten, denn diese Manövriermasse wird für den ewigen Umverteilungskampf benötigt.
      Darin ist unser Staat Weltmeiser: im Umverteilen. Und was nur offenbar wenige wahrnehmen: Wir haben hier den Kommunismus par excellence. Alle werden gesetzlich gleichgeschalten (sogar die Hauptschule wird abgeschaft, es gibt jetzt nur noch schlaue Kinder), Unternehmertum und Besitz/Vermögen sind verpönt, Steuerflüchtlinge gerne angeprangert. Alles ist bis zum Erbrechen geregelt - Freiheit/freie Marktwirtschaft?

      Jetzt verteilen wir noch innerhalb der EU kräftig die hierulande erwirtschafteten Steuergelder um und wundern uns irgendwann darüber, warum die Kassen leer sind.
      * EU / Rettung
      * Mindestlohn/Leistungsanreize
      * Familienpolitik
      * Einwanderungspolitik

      die ewigen Themen....
      Da sich offenbar nichts ändern wird, ist es ein kleiner trost, dass bei der bevorstehenden Wahl, hier der brave Steuerzahler durchaus unbequem machen kann....vielleicht durch ein "X" bei der AfP?

    • "Seine Partei plane keine Substanzbesteuerung - nicht nur bei der Vermögenssteuer"

      Aha, eine Vermögensteuer bei dem die Vermögen nicht besteuert werden, verstehe.

      Vermutlich meint der Genosse damit das Vermögen von Ausländern in Deutschland nicht besteuert wird, nur das von Deutschen.

      Mit der Quellensteuer hat das ja auch prima geklappt, ich zahle während z.B. ein amerikanischer Pensionsfond keine Cent berappt.

      Aber das ist ja auch richtig so, Amerikaner sind schliesslich bessere Menschen.

      Der Russe macht es richtig: Russen zahlen nur halb so viel Steuern auf Dividenden wie Ausländer !

    • Ulbricht 1961: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten".

      Steinbrück 2013: "Wir beabsichtigen nicht, die Unternehmensbesteuerung in Deutschland zu verschlechtern".

      ...den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs' noch Esel auf ;)

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