Steinmeier und de Maizière Nachfolgedebatte um Wulff rollt an

Noch hält Bundeskanzlerin Angela Merkel demonstrativ zu Christian Wulff. Doch die Nachfolgedebatte um den umstrittenen Bundespräsidenten lässt sich nicht mehr aufhalten. Gleich mehrere Namen sind im Spiel.
Update: 12.01.2012 - 11:50 Uhr 23 Kommentare

Erster CDU-Abgeordneter legt Wulff Rücktritt nahe

DüsseldorfDass Christian Wulff zurücktreten könnte, steht gar nicht zur Debatte – eigentlich. Denn Bundeskanzlerin Angela Merkel steht bislang demonstrativ hinter dem Bundespräsidenten. Nun aber gibt es plötzlich Vorschläge für neue Kandidaten – aus allen Partei-Ecken.

Allen voran: Verteidigungsminister Thomas de Maizière. Das berichtet die „FAZ“ in ihrer heutigen Ausgabe. Die Zeitung schreibt von „einer Agonie“ des Bundespräsidenten und der Befürchtung aus Reihen der Partei und der Koalition, Wulffs Kampf um sein Amt könnte auf sie übergreifen.

Und dann wird noch über Frank-Walter Steinmeier diskutiert. Könnte er Wulffs Nachfolger werden? Der Meinung ist jeden falls die „Bild“. Wie realistisch oder unrealistisch die Vorschläge auch sind. Klar ist: Das Thema um Wulffs Nachfolge kocht hoch. 

Das Magazin „Stern“ brachte unlängst Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) ins Spiel - auch wenn dieser ablehnt. Schon vor der Präsidentenwahl 2010 hatte er das Amt nicht gewollt, auch jetzt fällt seine Antwort eindeutig aus: "Ich will es auch jetzt nicht", sagte er in einem Interview.  Aber es gibt ja auch noch den früheren Umweltminister Töpfer, der gleichfalls im Gespräch ist.

Laut einer ARD-Umfrage findet unter den  bisherigen Nachfolgekandidaten übrigens Joachim Gauck mit 49 Prozent die meiste Zustimmung bei den Deutschen. 35 Prozent der Befragten können sich Bundestagspräsident Norbert Lammert als neues Staatsoberhaupt vorstellen, 32 Prozent wünschen sich den früheren Umweltminister Klaus Töpfer in dieser Funktion.

Während Wulffs Halt als Bundespräsident nun also in den politischen Reihen schwindet, rücken auch die Deutschen von ihm ab: Die Mehrheit der Deutschen findet sich von Wulff nicht mehr gut vertreten, wie eine andere Umfrage zeigt.

Stimmung in der Union kippt
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23 Kommentare zu "Steinmeier und de Maizière: Nachfolgedebatte um Wulff rollt an"

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  • Zur Nominierung reicht theoretisch eine Stimme.
    Und in der Bundesversammlung wären sie derzeit mit 2 Stimmen vertreten. Das ganze hat aber schon auch etwas satirisches, wie halt Herr Georg Schramm auch. Aber die Realsatiredurch Herrn Wulff topt das doch alles.

  • @ margrit117888,
    Beleidigungen, wie linke Zecke, haben hier nichts zu suchen. Und wenn Sie alle Personen als linksradikal einstufen, die politisch nicht so weit rechts stehen wie Philipp Hasselbach oder Axel Reitz, dann wäre ich doch lieber für den jetzigen Bundespräsidenten.

  • Ist aber leider auch ein ganz und gar Merkel-Treuer und von daher würde ich ihn al BuPrä nicht wollen

  • Mir ist nicht bekannt, dass die Piraten im Bund was zu sagen haben

  • Frau Käßmann? Mein Gott, diese oberlinke Zecke.
    Da können wir gleich Claudia Roth nehmen

  • Nominierung wurde von den Piraten leider knapp abgelehnt.
    https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/2350.html?issue_1245_page=2

  • es ist nun endlich an der Zeit - dass das Präsidentenamt nicht wieder durch Parteiproperz bestimmt wird.
    und nicht dass wieder Mielkes Vermächtnis mit Hr. De.Maziere eine Kandidaten bestimmt - der Ihr damit nicht mehr im Weg steht.

    Daher nun :
    1. der Bundespräsident wird vom Volk gewählt .
    2. der Bundespräsident muss eine Senorität und unabhängigkeit haben .
    3. Vorschläge können schon von den Parteien eingebracht werden - solltne dann aber überparteilich wählbar sein, z,b, Baum, Gauck, Lammerts, Bosbach, Struck, Kaesmann, Antje Vollmer,
    4. Gauck ware aufgrund der Historie sicher der allumfassendste Kandidat
    5. der Kandidat sollte über 60 sein - minimiert dann auch die Folgekosten (mir wird schlecht - wenn so einer wie der Wulf dann bis 90 jeden Monat 15k bekommt für nix - das darf auch nicht sein - ist dme Volk nicht mehr e´vermittelbar)

  • Gott sei Dank: Diese Frau wird es nicht! Die ist ja noch schlimmer. Bei der heißt es dann: Gerade wir Deutsche müssen den islam mit allen unseren Kräften unterstützen... Blah...Sulz... Schwatz...

  • Demnach müsste nach Merkel-Manier er als nächstes weichen.
    Jeden, der ihr gefährlich werden könnte, hat sie bisher weggebissen.

  • Herr Wulff,
    machen Sie diesem Trauerspiel ein Ende.
    Selbst das hat Ihre Ex-Frau und Tochter nicht verdient, so mit dem Namen „Wulff“ in den Dreck gezogen zu werden.
    Mach den Guttenberg, aber bitte nicht ganz so verlogen.

    Ehre, Amt und Würden sind eh ruiniert, jetzt kann es nur noch um den Unterhaltungswert gehen und da wird nur in harter Münze (heim)gezahlt, und dies mit einem beträchtlichen Zins.

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