Steuerkonzept SPD fordert höhere Spitzensteuer

Die Spitzensteuer soll auf 49 Prozent steigen. Außerdem sollen laut Parteitagsbeschluss Kapitalerträge stärker belastet werden. Die bisherige Reichensteuer allerdings will die SPD abschaffen.
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Der SPD-Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel und die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles stimmen ab: Der Spitzensteuersatz soll erhöht werden. Quelle: dapd

Der SPD-Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel und die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles stimmen ab: Der Spitzensteuersatz soll erhöht werden.

(Foto: dapd)

Die SPD zieht mit der Forderung nach einem höheren Spitzensteuersatz und einer stärkeren Belastung von Kapitalerträgen in die bevorstehenden Wahlkämpfe. Der Parteitag beschloss am Dienstag einen Antrag, in dem ein Höchstsatz von 49 Prozent für die Einkommensteuer verlangt wird. Die weitergehende Forderung aus der Parteilinken, zusätzlich die bisherige Reichensteuer beizubehalten, fand auf dem Parteitag keine Mehrheit.

Vor der Abstimmung wandten sich insbesondere der frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier gegen einen Antrag, zusätzlich zum erhöhten Spitzensteuersatz die Reichensteuer in Höhe von drei Prozentpunkten beizubehalten. Die Starken dürften nicht verprellt werden, sagte Steinbrück in seiner Rede vor den Delegierten. Steinmeier betonte, die Sozialdemokraten müssten in der Lage sein, die Menschen auch außerhalb der SPD mit auf den Weg zu nehmen. „Lasst uns nicht überziehen“, mahnte er.

Zu den Kapitalerträgen heißt es in dem Steuer- und Finanzkonzept, zunächst solle die Abgeltungssteuer von derzeit 25 auf 32 Prozent erhöht werden. Geprüft werden solle aber auch, ob eine individuelle Besteuerung nach der Einkommensteuer mehr Einnahmen bringt. Ist dies der Fall, solle eine entsprechende Besteuerung innerhalb von drei Jahren eingeführt werden.

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9 Kommentare zu "Steuerkonzept: SPD fordert höhere Spitzensteuer"

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  • Schlimmer geht's nimmer!(Babsi49)

  • 49% - Ich zahle freiwillig 70% wenn ebenfalls im Gesetz verankert wird, dass verschwenderische Politiker enthauptet werden dürfen!!!

    Das übernehme ich dann freiwillig!!!

  • Wie sagte Herr Steinbrück in seiner Rede sehr treffend: "Man darf die STARKEN nicht verprellen"...und den einfachen Mann/Frau NICHT den Schickanen der unsäglichen SPD-Agenda aussetzen, ihn und seine Familien in den Ruin treiben! Dafür ist auch dieser MAnn maßgeblich mit verantwortlich ...Nur: Das er wissentlich nicht gesagt. Somit war seine Rede bedeutungslos und die SPD ist mit diesem Führungspersonal weiterhin nicht wählbar.

  • Das stimmt: Korrupte und mafiöse Paten -> ab in den Beton.

  • Die nackte Gier steht unseren sogenannten Volksvertretern ins Gesicht geschrieben. Sie wissen das sie nach Wahl machen können was sie wollen. Also ob sie jetzt 49% oder 53% sagen - wenn sie es wollen machen sie einfach 75% oder "all in" für Europa. Es gibt keine Demokratie mehr - und die Politiker erinnern nur noch an mafiöse Paten.

  • Der Spitzensteuersatz wird erhöht. Vollmundige Wünsche, die sich so nicht erfüllen werden. Wie wäre es mit geringeren Diäten? Das bringt auch viel Geld in die klamme Kassen.

  • Wieso nur 49%. Leistung muß sich lohnen, also 100%.

  • Klinkt doch vernünftig, eine Erhöhung der Spitzensteuersätze. Leider verjubelen diese Idioten daß zusätzlich eingenommene Geld für die Eurobonds und soziale Wohltaten.

  • Nie in 1000 kalten Wintern wird die Rothe Partei (als ein Abkömmling der Rothschilds) die Finanz- und Wirtschaft Elite besteuern.

    Bluten sollen bitte schön die kleinen Unternehmer, die mit ihren 1-5.000 Mitarbeitern gerade so über die runden kommen. die sollen arbeiten und Steuern zahlen.

    Aber die FinanzElite (DT. Bank,...) wird auch weiterhin de facto steuerfrei leben dürfen.



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