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Steuerlast Deutsche sehen Steuern weniger negativ als Bürger anderer Nationen

Steuern zu zahlen, sehen die meisten Menschen als Belastung an – allerdings finden Deutsche diese Last angemessen. Im Gegensatz zu anderen Nationen.
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Menschen in 141 Staaten wurden gefragt, wie bereit sie seien, Steuern und Beiträge zu zahlen. Quelle: dpa
Steuern

Menschen in 141 Staaten wurden gefragt, wie bereit sie seien, Steuern und Beiträge zu zahlen.

(Foto: dpa)

BerlinDie Deutschen sind einer Umfrage zufolge eher bereit als Bürger anderer Nationen, für öffentliche Güter Steuern zu zahlen. Das zeigen die Ergebnisse einer Untersuchung des Basel Institute of Commons and Economics, die von den Vereinten Nationen veröffentlicht wurde.

Das Institut hatte dafür in den vergangenen drei Jahren mit Hilfe von Universitäten und Nichtregierungsorganisationen in 141 Staaten gefragt, wie stark die Bürger bereit seien, Steuern und Beiträge zu akzeptieren, mit denen Gesundheitsversorgung, Bildung, Umweltschutz, Infrastruktur, Sozialhilfe, öffentlich-rechtliche Medien und Kultur finanziert werden.

Deutschland erreichte dabei auf einer Skala von 1 (geringe Akzeptanz) bis 10 (starke Akzeptanz) einen Durchschnittswert von 7,0. In Österreich (6,4) und Kambodscha (6,7) ist die Akzeptanz demnach ebenfalls relativ hoch. Ganz anders sieht es in den Balkan-Staaten Serbien (4,1), Montenegro (3,9) und Mazedonien (3,2) aus.

Laut „Bild“-Zeitung bereitet das Bundesfinanzministerium derzeit eine repräsentative Umfrage vor, um herauszufinden, ob die Menschen in Deutschland die Steuerlast angemessen finden. Außerdem wolle Finanzminister Olaf Scholz (SPD) wissen, wie zufrieden die Steuerzahler mit dem sind, was ihnen der Staat dafür bietet.

FDP-Generalsekretärin Nicola Beer sagte der Deutschen Presse-Agentur, Scholz sollte sich das Geld für die Umfrage besser „sparen und es stattdessen, zusammen mit seinen jährlichen Milliarden-Haushaltsüberschüssen, endlich in eine längst überfällige Steuerentlastung stecken“. Ein guter erster Schritt wäre die Streichung des Solidaritätszuschlags.

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  • dpa
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