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Premium Steuerreform Ehegattensplitting: Abschaffung könnte 500.000 Jobs bringen

Das Aus könnte laut einer RWI-Studie dafür sorgen, dass die Wirtschaftsleistung um 1,5 Prozent steigt. Doch gegen die Abschaffung formiert sich Widerstand.
21.06.2021 - 04:01 Uhr
Das Ehegattensplitting begünstigt die traditionelle Familie, monieren Kritiker. Quelle: DEEPOL by plainpicture/Peter Scholl
Arbeiten im Homeoffice

Das Ehegattensplitting begünstigt die traditionelle Familie, monieren Kritiker.

(Foto: DEEPOL by plainpicture/Peter Scholl)

Berlin Er verdient voll, sie nur zum Teil, weil sie den Haushalt schmeißt und sich um die Kinder kümmert. Noch immer ist dies mehrheitlich die traditionelle Rollenaufteilung in Deutschland, auch wenn sie zumindest etwas aufgebrochen wurde.

Dass dies so ist, liegt nach vielfacher Ansicht auch am deutschen Steuerrecht. Das deutsche Ehegattensplitting subventioniere und zementiere hierzulande die Einverdienerehe, monieren Kritiker. Grüne, SPD und Linke wollen das Ehegattensplitting nach der Wahl deshalb abschaffen – oder zumindest reduzieren.

Laut einer unveröffentlichten Studie des Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), die dem Handelsblatt vorliegt, könnte eine Abschaffung des Ehegattensplittings tatsächlich einiges bringen. „Unsere Untersuchung zeigt, dass sich eine Abschaffung des Ehegattensplittings sehr positiv auf die Erwerbstätigkeit und auf die Geschlechtergleichheit in Deutschland auswirken könnte“, sagt RWI-Finanzwissenschaftler Robin Jessen.

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