Stimmungslage vor Europawahl Umfragen sehen AfD bei mindestens fünf Prozent

Bei der Bundestagswahl scheiterte die AfD an der Fünf-Prozent-Hürde, für die Europawahl darf die Partei auf ein besseres Ergebnis hoffen. In Umfragen liegt sie zwischen 5 und 7,5 Prozent. Düster sieht es für die FDP aus.
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Werbeplakat für die „Alternative für Deutschland“: Gelingt der Anti-Euro-Partei der Einzug ins Europaparlament? Quelle: dpa

Werbeplakat für die „Alternative für Deutschland“: Gelingt der Anti-Euro-Partei der Einzug ins Europaparlament?

(Foto: dpa)

BerlinDie eurokritische Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) kann bei der Europawahl im Mai nach Umfragen mit einem Ergebnis von bis zu 7,5 Prozent rechnen. Diesen Wert hat das Institut INSA im Auftrag des Magazins „Focus“ ermittelt. Dagegen sieht das Meinungsforschungsinstitut Emnid die AfD im „Sonntagstrend“ der „Bild am Sonntag“ mit fünf Prozent deutlich niedriger.

Die FDP, die wie die AfD bei der Bundestagswahl im September an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert war, kam in beiden Umfragen auf 3 Prozent. Da es bei der Europawahl keine Beschränkung gibt, würden auch die Liberalen damit wieder in das EU-Parlament einziehen.

Die CDU/CSU kam in der INSA-Umfrage zur Europawahl auf 38 und die SPD auf 26 Prozent. Die Grünen liegen bei 9,5 und die Linken bei 8,5 Prozent. In der Emnid-Erhebung legte die Union um zwei Punkte auf 42 Prozent zu. Die SPD verlor einen Punkt und erreichte 23 Prozent. Linke und Grüne erzielten jeweils 10 Prozent.

  • dpa
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4 Kommentare zu "Stimmungslage vor Europawahl: Umfragen sehen AfD bei mindestens fünf Prozent"

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  • Man muss das realistisch sehen: Die Europawahl bringt nur wenige Mandate und die AfD wird dort nicht viel bewegen können. Aber sie erhält so eine gewisse Verankerung in den Parlamenten und jemand wie Bernd Lucke könnte dann auch von der Politik leben und damit seinen vollen Einsatz dieser widmen. Das ist bei Hobbypolitikern die noch einen anderen Beruf haben natürlich schwieriger.


  • AfD: Ein Lichtblick in einer bröselnden Demokratie.

    Wirtschaftliche Kompetenz ohne verformte Amigos, ist doch schon was in heutigen Zeiten.

  • Der Einzug der AfD ins Europaparlament kann als sicher gelten. Und das trotz aller Versuche der Medien die AfD als frauenfeindlich, sexistisch, neonationalsozialistisch, zerstritten, undemokratisch usw. darzustellen.

    Die Menschen in Deutschland spüren, dass sie still und leise um ihre Ersparnisse gebracht werden, dass ihre Kaufkraft ständig sinkt, dass ihre Löhne und Gehälter nicht der Wirtschaftsleistung entsprechen, dass die Staatsverschuldung zum Casino verkommen ist, dass Bankenverluste der Steuerzahler übernehmen darf.

    Und es ist immer noch erstaunlich, wie wenige Menschen das System der Abzocke verstehen und wirklich begreifen. Denn sonst stünde die AfD bei 35% und nicht bei 8%.

  • Während man die ADF während der Bundestagswahl noch wegmanipulieren konnte , geht das nach Abschaffung von Demokratiehindernissen in Europa nicht mehr. Meine Prognose war und bleibt auch die 7 - 10% da viele Bürger
    für große Parteien nur noch Stimmvieh sind und sich dafür im Mai rächen. Die Krim wird weiter zeigen wie notwendig neue Parteien im Bundestag sind. Die jetzigen Politiker meist mit Wohnrecht auf Lebenszeit im Bundestag müssen weg. Sie haben alle Objektivität verloren und 25 Jahre die Roth etc immer wieder mit viel Unsinn und Staatsfeindliche Äusserungen zu hören sind Schmerzen genug.

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