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Stoiber rückt von Merkel ab

Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) ist auf Distanz zum Irak-Kurs von CDU-Chefin Angela Merkel gegangen. Stoiber wollte sich am Montag in Berlin Merkels Formulierung nicht zu Eigen machen, wonach die Union an der Seite der USA stehe.

HB/dpa BERLIN. Stoiber sagte dazu, man müsse alles tun, damit die USA sich als „europäische Nation“ begriffen. Man dürfe insgesamt nicht gegen die USA arbeiten. Merkel hatte hingegen die Haltung der Amerikaner in den vergangenen Wochen stets im Grundsatz verteidigt.

Stoiber erklärte, er halte den Irak-Krieg zumindest für „völkerrechtlich vertretbar“. Bei einer anderen Ansicht dürfe auch die Bundesregierung die USA nicht mit der Gewährung von Überflugrechten unterstützen. Der CSU-Chef ging nicht direkt auf die Frage ein, ob er den Irak-Krieg unterstütze. „Wir sind betroffen über den Krieg. Wir haben ihn aber nicht zu verantworten. Ich hoffe, dass er schnell zu Ende geht.“

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