Straßenarbeiter Gewerkschaft fordert Frostzuschläge

Bittere Kälte hat Deutschland im Griff. Nun fordert die erste Gewerkschaft Frostzuschläge, die Millionen Straßenbeschäftigten zu Gute kommen könnte.
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Straßenbeschäftigte räumen Schnee im Hamburger Hafen. Quelle: dpa

Straßenbeschäftigte räumen Schnee im Hamburger Hafen.

(Foto: dpa)

BerlinAngesichts der extremen Kälte in Deutschland fordert die erste Gewerkschaft Frostzuschläge für Millionen Beschäftigte, die im Freien arbeiten müssen. Das berichtet die „Bild“-Zeitung (Samstagsausgabe). Der Vorsitzende der für Straßen- und Verkehrsbeschäftigte zuständigen Fachgewerkschaft VDStra, Siegfried Damm, sagte dem Blatt: „Wir wollen tariflich durchsetzen, dass es ab zehn Grad Minus angemessene Kältezuschläge von bis zu 100 Euro pro Monat gibt.“ Denkbar wären beispielsweise „temperaturabhängige Tagespauschalen“.

Am Bau gibt es zwischen Mitte Dezember und Ende Februar bereits „Mehraufwands-Wintergeld“ in Höhe von einem Euro netto pro Stunde, wie die „Bild“ unter Berufung auf die IG Bau berichtet. Ingo Schäfer, Chef der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft, sagte dem Onlineformat bild.de: „Wir wären schon froh über warme Winterkleidung.“

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4 Kommentare zu "Straßenarbeiter: Gewerkschaft fordert Frostzuschläge"

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  • Man muss sich über diese einfallslose Gewerkschaft nur noch wundern. Man gewindet den Eindruck, die Gewerkschaften verharren in ihren alten Denkschablonen, ohne zu bedenken wer diese glorreichen Ideen zu bezahlen hat! Nämlich die arbeiten Menschen, also abzocke beim dummen deutschen Michel. Wer hat jemals von dieser sogenannten Fachgewerkschaft VDStra jemals etwas gehört?
    Alle ihre Mitglieder sollten sich von dieser Gewerkschaft verabschieden.
    Danke

  • Und demnächst noch Pinkelpausen-Zuschläge

  • Klar - IM Winter Frostzuschlag, im Sommer Hitzefrei, bei monotonen Tätigkeiten "Langweiligkeitszuschlag" wen es regnet Nässezuschlag, wenn die Sonne scheint UV-Zuschlag usw usw usw ... - total bescheuert. Wer nicht als Straßenarbeiter arbeiten möchte könnte was andere machen??

  • Gute Idee. Im Sommer dann Hitzezuschlag und bei Regen Schlechtwettergeld. Vielleicht sollten die Straßenarbeiter einfach mal bei gutem Wetter auf den Baustellen arbeiten und nicht nur absperren und dann wochenlang die Naustelle brachliegen lassen. Sollen sie im Frühjahr, Sommer u. Herbst ein bisschen länger und effizienter arbeiten, dann können sie von mir aus im Winter komplett zuhause bleiben. Was passiert denn effektiv im Winter bei absoluten Minustemperaturen im Straßenbau? Wohl nicht das Meiste.

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