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Streit in der AfD Knapp zehn Prozent folgen Parteigründer Lucke

Mit der Gründung des Vereins „Weckruf“ wollte AfD-Gründer Bernd Lucke verhindern, dass die Partei von rechtsnationalen Kräften vereinnahmt wird. Rund zehn Prozent der Mitglieder haben sich ihm bisher angeschlossen.
20.05.2015 - 19:20 Uhr 4 Kommentare
Rund zehn Prozent der AfD-Mitglieder haben sich bisher dem „Weckruf“ von Parteigründer Bernd Lucke angeschlossen. Quelle: dpa
Widerstand gegen rechtsnationale Kräfte

Rund zehn Prozent der AfD-Mitglieder haben sich bisher dem „Weckruf“ von Parteigründer Bernd Lucke angeschlossen.

(Foto: dpa)

Berlin Dem „Weckruf“ von AfD-Gründer Bernd Lucke sind bisher rund zehn Prozent der Mitglieder der Alternative für Deutschland gefolgt. Aus Kreisen der Initiatoren des umstrittenen Vereins „Weckruf 2015“ hieß es am Mittwoch, seit Montagabend hätten sich 2112 Parteimitglieder online für den Verein registriert. Die von Führungsquerelen zerrissene Partei hat rund 21.000 Mitglieder.

Bei den Anmeldungen für den Verein, den der liberal-konservative Flügel als Abgrenzungsversuch gegen rechtsnationale Kräfte in der Partei gegründet hatte, ist ein klares West-Ost-Gefälle zu erkennen. In den östlichen Bundesländern meldeten sich den Angaben zufolge jeweils weniger als fünf Prozent der AfD-Mitglieder für den Lucke-Verein an. In den westlichen Bundesländern sind es zum Teil schon mehr als 20 Prozent.

Den größten Zuspruch habe der Verein bisher aus Nordrhein-Westfalen erhalten, hieß es. Dort hätten sich 23 Prozent der AfD-Mitglieder angemeldet. Luckes wichtigste Rivalin ist die sächsische AfD-Chefin Frauke Petry.

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    • dpa
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    4 Kommentare zu "Streit in der AfD: Knapp zehn Prozent folgen Parteigründer Lucke"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • So ist es leider. Was bleibt ist eine unheilvolle Ansammlung von neurotischen Querulanten, Rechtspopulisten, informationsresistenten Wohlstandsgegnern und religiösen Fanatikern ... die Alternative heißt: Gute Nacht Deutschland.

    • Der Normalbürger ahnt, von mir aus nur instinktiv, dass die reale Politik ihn ganz gewaltig übervorteilt - oder direkt formuliert; ihn betrügt.
      Nichtwähler und neue Parteien sind das Ergebnis.
      Warum aber zerfleischen sich, vor diesem Hintergrund, gerade neue Parteien selber?
      Das ist definitiv kein Zeichen einer politischen Alternative für betrogene Bürger.

    • - Mit der Gründung des Vereins „Weckruf“ wollte AfD-Gründer Bernd Lucke verhindern, dass die Partei von rechtsnationalen Kräften vereinnahmt wird. -

      Der Begriff "Weckruf" als Vereinsname ist an Idiotie nicht zu überbieten.

      Man kann eine Initiative anstoßen, die "Weckruf" heißt, um die Schlafmützen in Deutschland aufzuwecken oder eine Parteizeitschrift herausgeben, "Der Weckruf".

      Aber Lucke versucht im Schlafzimmer den Lichtschalter zu finden.

      Schlaf weiter Bernd Lucke, am Besten gut.

    • Man wird wahrscheinlich erst in den nächsten Tagen, wenn die letzten Nachzügler dem Verein des Herrn Lucke beigetreten sind, abschätzen können, wie stark dessen Position und seiner Freunde innerhalb der AfD noch ist.

      Anhand der Mitgliederzahl des Vereins kann man dann auch ungefähr hochrechnen wie Herr Lucke während des Parteitags im Juni abschneiden wird.

      Mich erinnert das Ganze etwas an die Rolle eines gewissen Herbert Gruhl (ein Planet wird geplündert) der als EX-CDU Mitglied eine gewisse Rolle innerhalb der Grünen zu Beginn der achziger Jahre des letzten Jahrhunderts spielte.

      Gruhl verließ die Grünen, gründete die ÖDP (ökologisch demokratische Partei)
      die nach kleneren regionalen Anfangserfogen wieder verschwand und es nur zu einer Randnote innerhalb der bundesdeutschen Parteiengeschichte brachte.

      Herr Lucke hat gute Chancen zum Herbert Gruhl der AfD zu werden.

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