Streit um Bestechungsvorwürfe CDU zeigt SPD-Politiker in Thüringen an

Üble Nachrede oder politisches Geplänkel? Die CDU hat nun Strafanzeige gegen SPD-Politiker gestellt. Zwei anonyme SPD-Abgeordnete sollen Bestechungsvorwürfe im Zusammenhang mit der Ramelow-Wahl geäußert haben.
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Eine SPD-Wahlurne für die Neuwahl des Fraktionsvorstandes im Landtag Thüringens: Hat die SPD rufschädigend gehandelt? Quelle: dpa

Eine SPD-Wahlurne für die Neuwahl des Fraktionsvorstandes im Landtag Thüringens: Hat die SPD rufschädigend gehandelt?

(Foto: dpa)

ErfurtWegen der Bestechungsvorwürfe im Zusammenhang mit der Wahl von Bodo Ramelow (Linke) zum Ministerpräsidenten hat die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag Strafanzeige gegen Politiker der SPD erstattet. Die Christdemokraten werfen Fraktionschef Matthias Hey und Landesgeschäftsführer René Lindenberg üble Nachrede vor.

Zwei anonyme SPD-Abgeordnete hatten vergangene Woche CDU-Politiker beschuldigt, ihnen Ministerposten versprochen zu haben, falls sie das rot-rot-grüne Bündnis platzen ließen. „Niemand hat im Auftrag des Fraktionsvorstandes im Vorfeld der Ramelow-Wahl mit SPD-Abgeordneten Gespräche zur Bildung einer Regierung mit der SPD geführt“, erklärte der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion, Volker Emde, am Montag in Erfurt.

  • dpa
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1 Kommentar zu "Streit um Bestechungsvorwürfe: CDU zeigt SPD-Politiker in Thüringen an"

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  • Den Verdacht übler Nachrede kennt man doch auch bundesweit von der SPD.
    Nur hat in der großen Koalition weder die CDU noch die CSU etwas dagegen einzuwenden, wenn SPD-Führer oder gar Minister ihre Amtsgeschäfte dafür fremd mißbrauchen.

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