Studie Am Fachkräftemangel kommen Zweifel auf

Deutsche Unternehmen warnen vor einem Fachkräftemangel in Deutschland. Aber gibt es die Expertenlücke vielleicht gar nicht? Das Forschungsinstitut DIW meldet nun in einer neuen Studie Zweifel an.
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Wo ist der Fachkräftemangel? Eine Mitarbeiterin von Gildemeister schaut durch eine Anlage. Quelle: dpa

Wo ist der Fachkräftemangel? Eine Mitarbeiterin von Gildemeister schaut durch eine Anlage.

(Foto: dpa)

HB BERLIN/GÜTERSLOH/KÖLN. Deutschland hat Studien zufolge keine guten Karten, begehrte Spezialisten aus dem Ausland zu gewinnen und so einem Fachkräftemangel zu begegnen. Doch droht überhaupt ein grundlegender Fachkräftemangel? Das Forschungsinstitut DIW bezweifelt das nach einem Medienbericht. Am Dienstag veröffentlichte Analysen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung und des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) ergaben derweil, dass Europas größte Volkswirtschaft für Fachkräfte nur mäßig attraktiv ist.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) begründet seine Zweifel an einem grundlegenden Fachkräftemangel unter anderem damit, dass Fachkräfte bei der Einkommensentwicklung nicht besser als übrige Arbeitnehmer abgeschnitten hätten. Das berichtete „Spiegel Online“ (Dienstag) unter Berufung auf eine DIW-Studie, die an diesem Donnerstag veröffentlicht werden soll.

Zeichen für eine Knappheit wären überdurchschnittliche Gehaltssteigerungen. Die Absolventenzahlen bei Ingenieursstudien und der betrieblichen Ausbildung ließen ebenfalls keinen Fachkräftemangel erkennen.

So würden im Maschinenbau jährlich 9000 Stellen frei, weil ältere Beschäftigte in Rente gingen. Im Wintersemester 2009/2010 hätten jedoch mehr als 23 000 Maschinenbaustudenten ihr Examen abgelegt.

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11 Kommentare zu "Studie: Am Fachkräftemangel kommen Zweifel auf"

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  • tja. die haben sich halt ins eigene fleisch geschnitten. erst über lohndumping die fachkräfte schröpfen und sich dann wundern, warm es so wenig arbeitssuchende ing. in deutschland gibt bei immer größer werdenden offenen stellen. 10 jahre die löhne real schrumpfen lassen und dann hochnäsig daherkommen und behaupten, wir haben einen fachkräftemangel. so nicht dihk. die türken brauche auch nicht zu kommen, denn in der türkei gibts derzeit einstabileres wirtschaftswachstum und in die polen benötigen wir doch sowieso nur in der landwirtschaft. hmmmm??? alles klar. würden die ags mehr in bildung investieren, dann würden neue fachkräfte innerhalb des unternhmens halt aufsteigen. aber das wollen die ja nicht, da mit höherer quali auch das gehalt steigen würde und wenn das nicht so wäre, würde die neue fachkraft abwandern. so einfach ist das. deutschland wird von versagrn regiert und die unternehmen zunehmend von den gleichen veragern kaputtgewirtschaftet. hauptsache billig und effizient.

  • Wer geglaubt hat, dass es allein bei über 20000 arbeitssuchenden ingenieuren in Deutschland einen Fachkräftemangel gibt, lässt sich wie bei so vielen Dingen von der Regierung und den Medien an der Nase herumführen. Wie schon öfter genannt wurde, liegt das Problem in der Differenz der Gehaltsvorstellung und dem Gehalt das die betriebe für Fachkräfte zahlen wollen. Wieso einen bestimmten betrag X für eine einheimische Fachkraft bezahlen, wenn man ein ähnliches Niveau für 20% weniger Gehalt aus dem Ausland bekommt. Leider, oder vielleicht auch zum Glück ist das Thema in den umliegenden Ländern ebenfalls ein Thema und so sind die Gehälter verhältnismäßig zu den Lebenhaltungskosten dennoch höher. Wieso dann noch Deutschland, wo versucht wird die Gehälter niedrig zu halten...

  • Der "angebliche" Fachkräftemangel ist eine Lüge! Nur ein kleines beispiel von vielen: Der Personalvorstand der Telekom hat vor einigen Tagen in "Die Welt" beklagt, dass tausende von Stellen bei der Telekom nicht besetzt werden können. im Gegenzug denkt die Telekom daran, die Vorruhestandsregelung für beamte zu ändern. So sollen schon beamte ab 52 in den Ruhestand abgeschoben werden. Auch unter den beamten bei der Telekom gibt es gute ingenieure und Fachkräfte. Sie sind aber unbequem, weil einige es sich leisten den Mund aufzumachen. in der heutigen Arbeitswelt, besonders bei den Nachfolgeunternehmen der ehemaligen DbP sind nur Arbeitnehmer erwünscht, die ins "System" passen! Fragt sich nur welches System? Gab es dass nicht schon mal, dass Menschen die nicht in irgendein System passen, aussortiert wurden??? Nachtigall ick hör dir trapsen!!!

  • Deutsche Arbeitnehmer (ingenieure) wollen für die 50-Stunden-Woche 50t Euro bruttogehalt.

    Deutsche Arbeitgeber (Manager) suchen top ausgebildete und motivierte Zeitarbeiter die für 30t Euro bruttogehalt per sofort verfügbar sind, die keine Einarbeitung benötigen und die nach Projektende ebenso schnell wieder verschwinden wie sie gekommen sind.
    Diese Anforderungen bedeuten natürlich in der Praxis, dass nur die besten ingenieure überhaupt noch Arbeit bekommen. Die Kosten für diesen Luxus zahlt natürlich nicht der Arbeitgeber, sondern die Allgemeinheit.

  • Jau, jetzt kommt's raus:

    das ganze Fachkräftetheater ist reine Lohn- oder genauer: Gehaltsdrückerei. Dabei ist der Wohlstand Europas doch nur durch den Mangel an Fachkräften entstanden. Erst die gut bezahlten raren Kräfte konnten den Konsum ausreichend anheizen. Für alles andere gibt es einen schönen Film: "ViP, mein bruder, der Supermann"

    Gibt es leider nicht als DVD und die VHS-Kassetten sind rar...

    So ist das eben: Wahrheiten werden nicht von Mohn, Springer, Christen und Sozen dauernd durch die Propagandamühlen gedreht.
    ich danke dem Habla für diese endlich mal fundierte Meldung ohne iNSM.

  • "Zudem fühlten sich qualifizierte Kräfte etwa aus der Türkei und Polen in Deutschland oft nicht willkommen."
    Sie sind auch nicht willkommen, solange wir die eigenen Leute auf die Straße oder in den Vorruhestand schicken. Aus. Punkt. basta!

  • Jetzt ist es raus und offiziell:
    Fachkräftemangel in D. ist also eine Luftnummer.
    Warum???
    Wenn man genau hinsieht aus welchen Ecken der Ruf nach einer 'neuen Einwanderungpolitik' kommt, kann man getrost von Lügen und geschichter Manipulation sprechen. Dazu gehören auch die gekauften Journalisten.

    Eine Sparte gibt es allerdings wo mittlerweile wirklich Fachkräftemangel herrscht.
    Diese branche hat ihre Mitarbeiter unverantwortlicherweise bis über den Hals mit Arbeit vollgepackt. Die Mitarbeiter wurden als bonus auch noch miserabel behandelt. (für dich stehen 20 Neue auf der Straße und wollen deine Job)
    Und wurden noch miserabler bezahlt.
    Darum haben viele Mitarbeiter der Pflegebranche den Rücken zugewendet.
    Aber jetzt sollen Neue her....aus dem Osten

    Schönen Tag noch!

  • Ach ?

  • Propaganda der arbeitgeber uns gehts so schlecht ihnen,harz 4 ler so gut dann noch ein beispiel bei RTL bin schon 30 ig jahre arbeitslos und mir gehts gut,wem gehört RTL wer sitzt alles im öffentlich rechtlichen und alles Propagandamässige läuft gut.ja bis die wahrheit an die tür klopft und je mehr man sie vertuscht um so brachialer schafft sie sich bahn.ich erwarte eigentlich noch mehr sozialterrorismus denn am system umverteilung hats nicht gelegen und die EU sowie die landesbanken versorgungseinrichtungen abgehalfteter Politiker auch nicht,und eine krise gab es nicht und wird es auch nicht geben,wir passen da auf.jeden Zeitarbeiter hätten sie bei der leistung bis in die 7.generation der zukunft dafür büssen lassen,ein pfandbon ist ein kündigungsgrund.was ist es bei euch,ein letzten blick in die augen der von euch betrogenen.was kann die EU was europa in der vergangenheit nicht konnte,so die globalisierung ist ja heute ein schimpfwort.Honnecker/breschnew die analyse Kapitalismus war gut nur euer ding war auch nicht lebenswert,was jetz kommt wird auch den letzte begreifbar machen wir brauchen fachkräfte in der Politik und Wirtschaft die was verstehen denn nieten in Nadelstreifen haben wir mehr als genug.das einzige was sie können schmarotzen,was mir angst einjagt Merkel kann jetzt zukunft gestalten bei 1.8 billionen staatsschulden und irland,im genick.den rest kennt ihr ja wir brauchen fachkräfte die esperanto reden und verstehen.

  • Es besteht wohl eher ein Mangel an billigen Fachkräften aus Osteuropa, Die Gehälter von ansässigen, erfahrenen Experten über 40 sind der industrie eben zu hoch. ich jedenfalls kenne eine Reihe von Experten aus der iT-branche, die einen besseren Job suchen aber keine Angebote erhalten. Deutsche über 40 sind für deutsche Unternehmen zu teuer und daher unbeliebt.

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