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Studie Die deutsche Luftfahrtindustrie wächst weiter – auch dank Staatsgelder

Eine Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums zeigt, dass ein staatliches Förderprogramm zum Jobwachstum in der Branche beigetragen hat.
08.02.2019 - 19:07 Uhr Kommentieren
Experten erwarten für die nächsten Jahre ein hohes Wachstum im Flugzeugbau. Quelle: dpa
Airbus-Werk in Finkenwerder

Experten erwarten für die nächsten Jahre ein hohes Wachstum im Flugzeugbau.

(Foto: dpa)

Berlin Die deutsche Luftfahrtbranche entwickelt sich höchst unterschiedlich. Während die Fluggesellschaften mit großen Problemen zu kämpfen haben und bei den Tourismus-Fluggesellschaften eine große Konsolidierung begonnen hat, die ist deutsche Luftfahrtindustrie ein Jobmotor – auch dank staatlicher Finanzspritzen.

Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Instituts für Innovation und Technik (iit) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums, die dem Handelsblatt vorliegt.

Gemäß gesetzlicher Vorgaben muss die Bundesregierung ihre Förderprogramme regelmäßig überprüfen – in diesem Fall ihr Luftfahrtforschungsprogramm (LuFo). Mit dem Programm fördert der Bund seit 1995 die Luftfahrtindustrie in Deutschland mit Zuschüssen zu eigenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Deutschlandweit gibt es aktuell 175 Betriebe in der Branche.

Allein im Jahr 2018 bezuschusste der Bund Forschungsprojekte in der Luftfahrtindustrie in Höhe von 156 Millionen Euro. Insgesamt flossen von 2012 bis 2017 insgesamt 1,3 Milliarden Staatsgelder. Hinzu kamen 1,1 Milliarden Euro, die von den Subventionsempfängern selbst aufgewendet wurden.

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    Aufgrund der Förderung seien in diesem Zeitraum rund 23.300 Arbeitsplätze entstanden, heißt es in der Studie. Hinzu sei ein Anstieg der Bruttowertschöpfung um 3,7 Mrd. Euro gekommen.

    Am Freitag trafen sich Vertreter der Branche, Gewerkschaften und Forschung mit dem Luft- und Raumfahrtkoordinator der Bundesregierung, Thomas Jarzombek, in Berlin. Das Amt ist im Bundeswirtschaftsministerium angesiedelt, das den Wirtschaftszweig als Schlüsselindustrie sieht. Das Ministerium stehe bereit, die Branche bei technologischen Zukunftsthemen zu unterstützen, so Jarzombek.

    Seit 1995 ist der Umsatz in der zivilen Luftfahrt laut Angaben des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) in Deutschland um 626 Prozent gewachsen. Die Beschäftigung sei um 146 Prozent gestiegen. „Damit zählt die zivile Luftfahrtindustrie zu den am stärksten wachsenden Branchen der deutschen Wirtschaft“, heißt es in der Studie des iit.

    Experten schätzen, dass das Wachstum in den nächsten Jahren weitergehen wird. Insgesamt werde laut der iit-Studie erwartet, dass der weltweite Luftverkehr bis 2037 jährlich um 4,4 Prozent wachse. Infolge dessen werden in den kommenden 20 Jahren etwa 37.400 neue Flugzeuge benötigt, was einem Auftragsvolumen von insgesamt etwa 5.800 Milliarden Dollar entspreche.

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