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Studie zur AfD Das AfD-Dilemma der CDU

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Ost-AfD muss in Umfragen Federn lassen

So kontert das Netz die Vorwürfe von AfD-Anhängern

Vielleicht scheitert die AfD gar an sich selbst. Zumindest tritt sie nach Beobachtung der Wissenschaftler nicht als eine Partei auf, die in eine Richtung marschiert, sondern erweist sich in ihrer parlamentarischen Landtagsarbeit als sehr heterogen. Sie agiert demnach in unterschiedlicher regionaler Ausprägung „bipolar“: als Bewegung und als herkömmliche Parlamentspartei.

Erschwerend kommt hinzu, dass die AfD-Fraktionen überwiegend aus Parlamentsneulingen bestehen. Die meisten ihrer Abgeordneten in den 10 untersuchten Landtagen haben noch nie in einem Landesparlament mitgearbeitet. Die Dominanz der Männer ist dabei so stark wie in keiner anderen Fraktion; der Frauenanteil liegt bei 14 Prozent.

Die Wissenschaftler registrieren in ihrer Studie zudem unterschiedliche Stile und Strategien bei den untersuchten AfD-Landtagsfraktionen. Dies scheint den Eindruck einer nicht bündnisfähigen Protestpartei bei den etablierten Parteien zu verfestigen. So ist laut der Studie der parlamentsbezogene Fraktionstyp der AfD vorwiegend an einer konstruktiven Opposition orientiert, sucht parlamentarische Anerkennung und will die parlamentarische Repräsentationslücke rechts von der Union nutzen. Der eher bewegungsorientierte Fraktionstyp sieht dagegen die parlamentarischen Aktivitäten als einen Baustein in einer Reihe von Maßnahmen, um die politische Kultur zu verändern. Er neigt eher und stärker zu tabuverletzendem Verhalten.

Aufschlussreich für die Bewertung der AfD ist ihr Plenarverhalten und ihre Mitarbeit in den Ausschüssen. Die Neulinge hätten sich nur zögerlich die benötigten Kompetenzen erworben, konstatieren die Forscher. „Insgesamt zeigen die Ergebnisse der Studie, dass die konstruktive Mitarbeit in den Ausschüssen weit hinter dem normalen Partizipationsniveau der anderen Parteien zurückbleibt.“ Dagegen werde das Plenum als Bühne genutzt, um die Kernanliegen mit Hilfe von Online-Medien an die eigenen Mitglieder, Wähler und Unterstützergruppen zu vermitteln und diese so zu mobilisieren.

Glaubt man jüngsten Umfragen, scheint es mit der Mobilisierung nicht mehr weit her zu sein, während die CDU einen ungeahnten Aufschwung erlebt. Das zeigt eine kürzlich veröffentlichte Infratest-Dimap-Umfrage in ostdeutschen Bundesländern. Die CDU kann demnach nach den Einbrüchen während der Flüchtlingskrise in der Wählergunst wieder zulegen.

Wäre am Sonntag Bundestagswahl, könnte die CDU in einer Erhebung für den MDR bei Wählern in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit 45 Prozent der Stimmen rechnen. Die SPD liegt dagegen nur bei zwölf Prozent. Die AfD erreicht derzeit 15 und die Linkspartei als zweitstärkste Kraft 16 Prozent. Die Grünen schneiden mit vier Prozent und die FDP mit fünf Prozent unter ihrem Bundesdurchschnitt ab.

Schaut man sich die drei Länder gesondert an, fällt auf, dass die AfD im Vergleich zur Novemberumfrage überall Federn lassen musste. Hochburg bleibt Sachsen, wo die AfD vor der Linkspartei und der SPD liegt.

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18 Kommentare zu "Studie zur AfD: Das AfD-Dilemma der CDU"

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  • Aktuell sehen manche Meinungsumfragen die AFD noch bei 6,5 %
    Bis September sollte diese Alternative schon noch unter die 5 %
    rutschen. Dann hat sich das "Problem " von allein erledigt.
    Diese Probleme sind Frau Merkel eh die liebsten.

  • Die AfD vertritt heute Forderungen und Werte, über die man vor 20 und mehr Jahren in der CDU kein Wort verloren hätte, weil diese Prinzipien absolut selbstverständlich waren.
    In der vermelkelten CDU werden heutzutage von der großen Vorsitzenden nicht einmal mehr Parteitagsbeschlüsse (siehe Doppelpass) respektiert und die Mitglieder wählen diese Person wieder mit großer Mehrheit und spenden minutenlang Applaus?
    Die vielfältige Schadenspolitik der letzten Jahrzehnte haben die Altparteien zu verantworten. Somit kann weder CDU-Raute-Merkel (Pest) noch SPD-St. Martin Schulz (Cholera) ind irgendwelchen Farbkombinationen (mit dunkelrot, gelb oder grün) die Lösung sein.
    Wer eine andere, für den Bürger „der schon länger hier lebt“ positive Politik will, kann seine Stimme nicht weiter bei den Blockparteien abgeben.
    Auch „schwarz-gelb“ wird keine konsequente Politik für den Normalmichel betreiben, wie man unlängst in NRW erfahren musste, wo man nicht bereit war, die von Rot-Grün geänderte Eidesformal wieder von „…..der Bevölkerung….“ zu „…. dem deutschen Volk…..“ zu ändern. Die F.D.P. wird somit auch zukünftig keine „wirksame Kontrolle“ von Merkel bewerkstelligen. Mehr als die „Hotelsteuersenkung“ hat man das letzte Mal nicht hinbekommen – man darf also bzgl. der F.D.P. "gewarnt" sein.

    Wer konsequent und Realist ist, wählt nicht die Altparteien.

  • @ Herr Otto Berger

    „Wenn die CDU den - beispielsweise - im Wahlprogramm zur BT-Wahl 2002 postulierten Grundsätzen treu geblieben wäre, würde es für CDU-Mitglieder keine Notwendigkeit zur Gründung der AfD gegeben haben.“

    Soweit ich weiß, hat Prof. Lucke die AfD aus Protest gegen die Euro-Rettungspolitik gegründet.

    Das Thema „Eindringlinge“ kam erst 2 Jahre später dazu und daraus resultiert der Konflikt zum ehemaligen Parteiprogramm der CDU.

  • Hallo Fr. Ebsel...aller Wahrscheinlichkeit wird Fr. Merkel mit ihren ökosozialistischen Positionen einen hohen Wählerstimmenanteil einfahren und dann mit Grünen, FDP, oder SPD verhandeln. Da diese Parteien die gleiche Ideologie vertreten, geht es um Machtpositionen innerhalb des Parteienblocks.

    Ihre Gedanken...

    "alle linken Ideologen aus den Regierungen herausgewählt haben." Soweit mir bekannt vertreten die Bundes- und Landesregierungen regelmässig linke Ideologien.

    Was spricht dagegen die Einwanderer/"Flüchtlinge" die sich in Nordafrika und Türkei angestaut haben nach der BT Wahl die Türen zu öffnen?

    "oder es wird mittelfristig frostig werden in diesem Land". 90% der Wähler wählen den Merkel Parteienblock, wieso soll es frostig werden?

    verstehe ich nicht. Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Wenn, wie die Tage geschehen, AFD Nachrichten von einer "Linken Internetseite" ohne Angaben, woher die das haben, veröffentlicht haben, macht das schon stutzig.
    Vor allem wenn man sich die Mühe macht, und mal diese Seite anschaut,
    Für mich ist das eine Seite welche vor kriminalität nur so strotzt.
    Ein Fall für unseren Herrn Maas.
    Andererseits, Was hat Poggenburg den schlimmes gesagt, gar nichts!
    Er hat eine Selbstverständlichkeit gesagt, nämlich das Deutschland den deutschen gehört, wem den sonst, etwa den Türken, ja der Eindruck entsteht bei mir in letzter Zeit öfter.
    Viel Wind um eine Selbstverständlichkeit! Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • "(Welche Verschwörung steckt dahinter, dass man Rechtschreibfehler häufig 1 Sekunde nach dem Abschicken des Beitrags entdeckt?)"

    Ist doch klar, Putin war´s, er hat den Kommentar von marcel persönlich gehackt.

    Ich hingegen produziere meine Rechtschreibfehler in der Eile höchstpersönlich selbst.

  • HB : " Darüber hinaus hätten viele Abgeordnete der AfD ihre parteipolitischen Wurzeln in der CDU, „der sie etwa aus Enttäuschung über die als zu liberal aufgefasste Programmatik der „Merkel-CDU“ den Rücken kehrten“
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    Wenn die CDU den - beispielsweise - im Wahlprogramm zur BT-Wahl 2002 postulierten Grundsätzen treu geblieben wäre, würde es für CDU-Mitglieder keine Notwendigkeit zur Gründung der AfD gegeben haben.
    Die Einführung des grün-linken Gedankengutes in die CDU durch Frau Dr. Merkel hat den ehemals rechten Flügel der CDU politisch entfremdet ---- aber das kann in einer Nach-Merkel-Ärea und unter dem Druck der inzwischen eingetretenen " politischen Ereignisse" repariert werden.
    Die Umfragen bescheinigen dem konservativen Lager eine komfortable Mehrheit im Parlament,
    (FORSA : CDU/CSU - 39% - FDP 8% - AfD 7%) was zur Bildung einer stabilen Regierung führen kann ---- allerdings nicht mit der Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel, die das vorgegebene LINKS-Grüne Globalisierungs-Projekt weiter führen möchte ---- zum Schaden Deutschlands !!


  • Die AFD ist mittlerweile keine größere NPD wie viele etablierten Parteien meinten,
    ihre Mitglieder in Führungspositionen sind gut ausgebildet und vertreten oft die Meinung der Bürger in der Mitte. Der Einzug in den Bundestag sehe ich persönlich mit Freude entgegen und denke an Bonn, als das Parlament noch Parlament mit Streitbaren Typen war. Heute ist Schlafwagen-Parlament angesagt ,alles wurde vorher schon abgesprochen und nur für den Michel streitet man ein wenig im Fernsehen. Heute haben wir sogar ein Parlament wo es keine echte Opposition gibt. Das ist gefährlich , wie man an den schnellen GG Änderungen sieht.

    Hilfe Grundgesetzgericht !

  • Herr Europaeer:
    (Welche Verschwörung steckt dahinter, dass man Rechtschreibfehler häufig 1 Sekunde nach dem Abschicken des Beitrags entdeckt?)
    Ist doch klar: Merkel hat Schuld! Oder doch die linksgrünversifften Gutmenschen?

  • Die letztens unfreiwillig veröffentlichten Mitteilungen der AfD-WhatsApp-Gruppe zeigen, dass sich hinter dem Namen AfD die gleiche Gesinnung, wie die in der NPD verbirgt. Das Wählerpotential für solche Parteien liegt in Deutschland bei etwa 1,5%. Dort wird die AfD auch wieder landen.

    Sind damit die Probleme der vielen Menschen in Deutschland gelöst, die die Welt nicht mehr verstehen, die sich abgehängt fühlen, die wirklich abgehängt sind und die nach jedem (rechten) Strohhalm greifen, da sie übermächtige Angst vor dem sozialen Abstieg haben?

    Nein, das sind sie nicht.

    Das desaströse Gefühl, alles wird immer nur schlimmer, verschwindet aus manchen Köpfen einfach nicht. Fatal ist, dass gerade die Fraktion der "moralischen Defätisten" ihre Einstellung in Fakebook und Co bis zum völligen Hirntod immer wieder bestätigen lassen kann.
    Die sozialen Unterschiede, die gnadenlos vom sozialen Umfeld abhängigen Lebenschancen bleiben bestehen und werden nach meinen Empfinden von einer CDU und FDP nicht verringert werden; im Gegenteil.

    (Welche Verschwörung steckt dahinter, dass man Rechtschreibfehler häufig 1 Sekunde nach dem Abschicken des Beitrags entdeckt?)

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