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Studium in Corona-Zeiten Länderbeschluss: Das Sommersemester wird nicht verschoben

Das anlaufende Studiensemester wird nicht verschoben, hat die Kultusministerkonferenz verfügt. Zudem soll das Wintersemester bundesweit erst am 1. November starten. 
03.04.2020 - 17:54 Uhr Kommentieren
Die Sitze im Hörsaal der Universität Köln sind leer. Die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen wollen das diesjährige Sommersemester ab dem 20. April mit reiner Online-Lehre starten. Quelle: dpa
Hochschulen

Die Sitze im Hörsaal der Universität Köln sind leer. Die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen wollen das diesjährige Sommersemester ab dem 20. April mit reiner Online-Lehre starten.

(Foto: dpa)

Berlin Die Bundesländer haben sich darauf geeinigt, das Sommersemester trotz Corona nicht zu verschieben. „Das Sommersemester 2020 wird ein ungewöhnliches, es soll jedoch kein verlorenes Semester sein“, heißt es in einer Mitteilung der Kultusministerkonferenz (KMK).

Die Hochschulen könnten allerdings je nach Entwicklung der Lage die Vorlesungszeit flexibel gestalten, also etwa innerhalb des Semesters, das auch die „Semesterferien“ umfasst, nach hinten schieben. Damit hat die KMK Forderungen einzelner Länder und der Hochschulrektoren nach einer Verschiebung eine Absage erteilt. 

De facto entsteht dennoch ein zeitlicher Puffer von einem Monat, denn das nächste Wintersemester 2020/21 soll bundesweit an Unis und Fachhochschulen einheitlich erst am 1. November beginnen.

Normalerweise läuft das Sommersemester der Universitäten vom 1. April bis zum 30. September, das Wintersemester vom 1. Oktober bis Ende März. Die „Semesterferien“ sind jeweils Teil des Semesters. Die Semester der Fachhochschulen beginnen meist einen Monat früher.  

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    Die Termine für das Bewerbungs- und Zulassungsverfahren für die Bachelor-Studiengänge für das Wintersemester 2020/2021 werden angepasst, teilte die KMK mit. Die Öffnung der Bewerbungsportale bei der Stiftung für Hochschulzulassung für die Fächer mit zentraler Vergabe wird verschoben. Der Termin werde frühestens am 01. Juli sein, genaueres werde in Kürze entschieden. 

    Die Kultusminister erkennen gleichwohl an, dass die Hochschulen in diesen Zeiten vor „Herausforderungen neuen Ausmaßes“ stehen. Man wolle sie daher „nach Kräften unterstützen“. Zugleich dankten die Minister den Unis und Fachhochschulen für ihre vielfältigen Bemühungen zur Sicherstellung des Lehr- und Forschungsbetriebs - insbesondere durch die Bereitstellung digitaler Lehr- und Lernformate.

    HRK-Präsident André Alt hatte im Vorfeld vor „Chaos“ gewarnt: Es könne nicht sein, „dass eine Fakultät die Lehre zu 100 Prozent digital anbietet, die andere zu 30 und eine dritte zu 70 Prozent“. Zudem könnten praktische Kurse in Werkstätten und Laboren nicht stattfinden, solange die Corona-Kontaktbeschränkungen gelten. Auf diesen Punkt gehen die Kultusminister nicht ein. Offenbar hoffen sie, dass diese spätestens in den Semesterferien nachgeholt werden können.  

    Studenten, die keine oder nicht alle vorgesehenen Leistungen aufgrund der Folgen der Covid-19-Pandemie und dem damit eingeschränkten Lehrangebot erbringen können, „sollen grundsätzlich keine Nachteile erleiden“, versichern die Kultusminister. Sie wollen sich daher beim Bund dafür einsetzen, dass beispielsweise beim BAföG, dem Kindergeld oder der Krankenversicherung entsprechende flexible Regelungen gefunden werden. 

    Mehr: Student berichtet aus Studienalltag: „Studium? Läuft bei uns alles online“

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