Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Symbolischer Baubeginn für neue Grenzstraße Schröder, Spidla und Miller feiern im Dreiländereck

Die Regierungschefs von Deutschland, Tschechien und Polen haben gemeinsam die EU-Erweiterung begangen. Sie eröffneten symbolisch den Bau einer neuen Grenzstraße.

HB BERLIN. Im sächsischen Zittau haben Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und die Ministerpräsidenten von Tschechien und Polen, Vladimir Spidla und Leszek Miller, den Beitritt der zehn neuen EU-Staaten gewürdigt. Im Dreiländereck nahmen die drei Regierungschefs eine symbolische Probebohrung vor, die den Bau einer neuen Grenzstraße einleiten soll. Das Treffen habe «ein Stück symbolische Bedeutung», sagte Schröder. «Je besser die Zusammenarbeit läuft, je besser der Verkehr läuft, desto größer sind die Chancen für die wirtschaftliche Entwicklung.»

Miller sprach von einem «wichtigen Tag für Polen». Mit dem Beitritt erfülle sich «ein großer polnischen Traum». Spidla rief die jahrelangen Beitrittsgespräche in Erinnerung. Die Verhandlungen seien «hart» gewesen, und doch habe «die Sehnsucht geherrscht, dieses Werk vollenden zu können».

Die Politiker waren vom polnischen Bogatynia über das tschechische Hrádek nad Nisou zu Fuß nach Zittau gegangen. Dort wollen sie am Dreiländerpunkt ein symbolisches «Europa-Segel» setzen. Im Anschluss reisen Schröder, Spidla und Miller zur offiziellen EU-Erweiterungsfeier nach Dublin.

Brexit 2019
Startseite