Syrien Westerwelle schlägt UN-Sondergesandten vor

Um eine „klare Botschaft der internationalen Staatengemeinschaft“ nach Damaskus zu tragen, hat Außenminister Guido Westerwelle die Einsetzung eines Sondergesandten der Vereinten Nationen vorgeschlagen.
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Bundesaußenminister Guido Westerwelle nach der Beratung des UN-Sicherheitsrates vor dem UN-Logo. Quelle: dpa

Bundesaußenminister Guido Westerwelle nach der Beratung des UN-Sicherheitsrates vor dem UN-Logo.

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BerlinAußenminister Guido Westerwelle strebt die Einsetzung eines Sondergesandten der Vereinten Nationen für Syrien an. Der FDP-Politiker sagte am Donnerstag in Berlin, dieser könnte die „klare Botschaft der internationalen Staatengemeinschaft“ nach Damaskus tragen und den Forderungen des Sicherheitsrats Nachdruck verleihen. Zuvor hatte das UN-Gremium die Gewalt syrischer Sicherheitskräfte gegen Zivilisten und die Menschenrechtsverletzungen des Regimes von Präsident Baschar Assad verurteilt. 

Das Auswärtige Amt verschärfte zudem seine Reisewarnung und wies darauf hin, dass sich seit Beginn des Fastenmonats Ramadan die Gottesdienste nach dem abendlichen Fastenbrechen zu Ausgangspunkten für regierungskritische Proteste entwickeln, gegen die das Regime mit „noch größerer Brutalität“ vorgeht. Weiterhin wird Deutschen „dringend die sofortige Ausreise empfohlen“.

 

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